Freiburger Schuster verwundert über Werders Trainerwechsel
Freiburgs Coach Julian Schuster fragt sich, warum Gegner Werder Bremen den Trainer gewechselt hat. (Archivbild) Foto: Silas Stein/dpa
Freiburgs Coach Julian Schuster kann das Vorgehen in Bremen nicht nachvollziehen. Daniel Thioune, den Neuen auf der SVW-Bank, sieht er aber sehr positiv.
Freiburg. Trainer Julian Schuster vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hat sich verwundert gezeigt über den Trainerwechsel beim kommenden Gegner Werder Bremen. „Wenn man die Spiele von Bremen anschaut, erweckt das nicht den Eindruck, dass man den Trainer entlassen muss“, sagte er vor der Heimpartie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den abstiegsbedrohten Tabellen-15.
Dort wird Daniel Thioune sein Debüt auf der Werder-Bank geben. Den früheren Coach von Fortuna Düsseldorf und des Hamburger SV stellte der Club am Mittwoch als Nachfolger des beurlaubten Horst Steffen vor.
Nach zehn Spielen ohne Sieg steht Werder mit 19 Punkten nur noch einen Zähler vor dem Abstiegs-Relegationsplatz. Dennoch habe er bei Werder viele Dinge gesehen, die er auch gut finde, erklärte Schuster. Er nannte besonders die „klaren Abläufe“ in den Spielen, die sich beim SVW über die Jahre entwickelt hätten.
SC-Abwehrchef Ginter vor Jubiläumsspiel
Über Thioune äußerte sich Schuster sehr positiv. Er komme sehr gut rüber und sei „von der Persönlichkeit her ein toller Mensch“. Beim 51-Jährigen sei auch eine „gewisse Demut“ spürbar, das finde er sehr angenehm, erklärte Schuster.
Gegen Bremen wollen die im oberen Tabellenmittelfeld stehenden Freiburger Wiedergutmachung für die 0:1-Niederlage zuletzt beim VfB Stuttgart. Dort kassierte der Sport-Club den Siegtreffer der Gastgeber erst in der letzten Minute. SC-Abwehrchef Matthias Ginter steht vor seinem 400. Bundesligaspiel, Flügelspieler Vincenzo Grifo fehlt mit bisher 104 Pflichtspieltoren nur noch ein Treffer zum Vereinsrekord seines früheren Kollegen Nils Petersen. Weiter fehlen werden die angeschlagenen Abwehrspieler Philipp Lienhart und Lukas Kübler.