Fünf Eurofighter auf dem Flughafen Lübeck gelandet
Die ersten Eurofighter der Luftwaffe sind am Montag auf dem Flughafen Lübeck gelandet. Foto: Marcus Brandt/dpa
Passagiere, die ab Lübeck fliegen, sehen in dieser Woche dort auch Kampfflugzeuge der Luftwaffe. Sie trainieren die Zusammenarbeit mit einem zivilen Flughafen.
Lübeck. Auf dem Flughafen Lübeck ist am Morgen eine fünftägige Übung der Luftwaffe angelaufen. Um kurz nach 9.00 Uhr seien die ersten Maschinen des Typs Eurofighter gelandet, sagte Flughafensprecherin Stefanie Eggers auf dpa-Anfrage. Insgesamt fünf dieser Maschinen und 50 Soldatinnen und Soldaten vom Standort Rostock-Laage nehmen an der Übung teil.
In den kommenden Tagen würden die fünf Maschinen jeweils einmal vormittags und nachmittags starten, erklärte eine Sprecherin der Luftwaffe. Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ trainiert auf dem zivilen Flughafen Starts und Landungen mit militärischen Kampfflugzeugen. Die Übung mit dem Namen „Dispersed Operations 2026“ hat das Ziel, die Zusammenarbeit mit zivilen Einrichtungen zu stärken und die Verteidigungsfähigkeit im Bündnisfall realitätsnah zu üben.
Die Eurofighter fliegen nur zu den Geschäftszeiten des Flughafens zwischen 7.30 und 20.00 Uhr, betonte die Flughafen-Sprecherin. Ihre Starts und Landungen würden in den normalen Flugplan integriert. Für den Flughafen sei die Übung ein guter Test, um zu sehen, wie gut man schon für solche Aufgaben gerüstet sei und wo man noch besser werden müsste, so Eggers.
Zivile Flughäfen seien im Ernstfall wichtige Start- und Landeoptionen, erklärte die Sprecherin der Luftwaffe. Der Flughafen Lübeck sei ein logistischer Knotenpunkt für die NATO in Europa. Das Training mit den Eurofightern läuft noch bis einschließlich Freitag, 17. April.