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Corona-Zahlen

Gegen den Bundestrend: Inzidenz im Kreis Stade steigt weiter leicht an

Im Vergleich zum Vortag meldete das Kreis-Gesundheitsamt dem RKI 615 bestätigte Neuinfektionen. Foto: dpa-Bildfunk

Im Vergleich zum Vortag meldete das Kreis-Gesundheitsamt dem RKI 615 bestätigte Neuinfektionen. Foto: dpa-Bildfunk

Während die Corona-Zahlen bundesweit sinken, bleibt Niedersachsen das Bundesland mit der zweithöchsten Inzidenz. Für den Landkreis Stade meldet das Gesundheitsamt erneut mehr als 600 Neuinfektionen binnen eines Tages.

Donnerstag, 14.04.2022, 10:00 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) vermeldete für den Landkreis Stade am Mittwoch (Stand: 14. April, 3.10 Uhr) eine Inzidenz von 1342,1 Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag hatte der Wert bei 1302,1 gelegen. Zum Vergleich: Vor einer Woche war ein Sieben-Tage-Wert von 1420,9 erreicht worden.

Im Vergleich zum Vortag meldete das Kreis-Gesundheitsamt dem RKI 615 Neuinfektionen. Binnen einer Woche wurden damit 2756 positive Corona-Fälle erfasst. Insgesamt wurden seit Pandemie-Beginn 42.792 Menschen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet. 

Bei den Werten ist jedoch zu berücksichtigen, dass seit einiger Zeit eine hohe Zahl an Corona-Infektionen nicht vom RKI erfasst wird – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen beziehungsweise einen positiven Schnelltest melden. In die Statistik fließen jedoch nur die Ergebnisse des PCR-Tests ein. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. 

16 Covid-19-Patienten in Elbe Kliniken

Die Zahl der Verstorbenen an oder mit dem Coronavirus liegt im Landkreis unverändert bei 190. In den Elbe Kliniken in Stade und Buxtehude werden mit Stand vom Donnerstag weiterhin 16 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Ebenfalls unverändert zwei von ihnen liegen auf der Intensivstation (Quelle: FRL Stade).

Inzidenzen in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 1630,1 (Vortag: 1745,7)
  • Rotenburg: 1505,9 (Vortag: 1459,1)
  • Harburg: 1399,1 (Vortag: 1336,2)

Stand: RKI, 14. April, 3.10 Uhr

Niedersachsen hat zweithöchste Inzidenz im Ländervergleich

Niedersachsenweit ist der Sieben-Tage-Wert ebenfalls minimal gestiegen, das Bundesland rangiert im Ländervergleich auf Platz zwei hinter dem Saarland (1516,3). Das RKI registrierte für Niedersachsen eine Inzidenz von 1339,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Vortag hatte der Wert bei 1335,3 gelegen. Im Bundesland wurden binnen eines Tages 22.447 Neuinfektionen sowie 50 neue Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Verstorbenen beläuft sich damit auf 8437.

Bundesweit ist die Sieben-Tage-Inzidenz dagegen erneut gesunken. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1015,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1044,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1251,3. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 165.368 Corona-Neuinfektionen sowie 310 Todesfälle. (tip/mit dpa)

Niedersachsenweit nähert sich die Sieben-Tage-Inzidenz der 2000er-Marke.

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Derzeit sind im Landkreis Stade den offiziellen Angaben zufolge wieder deutlich unter 3000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

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Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit März 2020 erreicht.

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Das Coronavirus : Ärosole spielen bei der Übertragung eine zentrale Rolle.

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Ein Corona-Tester führt einen Schnelltest durch. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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Ein Mann führt einen Corona-Schnelltest durch. (Archivbild). Foto: Matthias Balk/dpa

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Die Intensivstationen der Elbe Kliniken sind voll – aber nicht wegen der Corona-Fälle. Gleichwohl müssen Kapazitäten wegen Corona freigehalten werden. Foto: Hajduk

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Die Corona-Zahlen im Landkreis sind nach den Feiertagen sprunghaft angestiegen. Foto: Pixabay

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Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich testen lassen, um Zutritt zu bestimmten Bereichen wie Restaurants oder Frisörsalon zu bekommen. Foto: dpa

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