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Corona-Pandemie

Inzidenzwert im Landkreis Stade weiter gesunken

Der Schriftzug „SARS-CoV-2“ klebt auf einem Behälter für Proben im PCR-Labor in der Universitätsmedizin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Der Schriftzug „SARS-CoV-2“ klebt auf einem Behälter für Proben im PCR-Labor in der Universitätsmedizin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Der Trend setzt sich fort: Die Corona-Lage im Landkreis Stade entspannt sich etwas. Im Vergleich zum Vortag und zur Vorwoche fällt die Inzidenz. Auch in den Elbe Kliniken werden weniger Patienten behandelt.

Donnerstag, 07.04.2022, 10:30 Uhr

Das Kreis-Gesundheitsamt meldet 614 weitere Corona-Fälle im Landkreis Stade. Seit Beginn der Pandemie wurden 39.711 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die Zahl der Verstorbenen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen worden war, liegt unverändert bei 186.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet eine Inzidenz von 1420,9 (Stand: 7. April, 3.09 Uhr). Zum Vergleich: Am Mittwoch hatte der Wert bei 1512,5 gelegen, am Donnerstag vor einer Woche bei 1777,4.

In den Elbe-Kliniken werden derzeit 18 Corona-Patienten behandelt (drei weniger als am Vortag), davon unverändert zwei auf der Intensivstation (Stand 7. April, Quelle: IVENA).

Die Inzidenzwerte in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 1787 (Vortag: 1719,6)
  • Harburg: 1350,3 (Vortag: 1427,6)
  • Rotenburg: 1663,4 (Vortag: 1681,6)

Stand 7. April, 3.09 Uhr, Quelle: RKI

Deutschlandweite Inzidenz bei 1251,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Donnerstagmorgen mit 1251,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1322,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1625,1 (Vormonat: 1259,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 201.729 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 274.901 Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

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Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 328 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 279 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22.265.788 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 6,62 an (Dienstag: 6,52). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 17.930.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 131.036. (if/mit dpa)

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