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Corona-Pandemie

Inzidenz sinkt – im Kreis Stade, den Nachbarkeisen und Deutschland

Das Kreis-Gesundheitsamt meldete dem RKI binnen eines Tages 569 Neuinfektionen. Foto: pixabay

Das Kreis-Gesundheitsamt meldete dem RKI binnen eines Tages 569 Neuinfektionen. Foto: pixabay

Im Landkreis Stade entspannt sich die Corona-Lage etwas: Im Vergleich zum Vortag und zur Vorwoche fällt die Inzidenz. Auch in den Nachbarkreisen und deutschlandweit ist die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken.

Mittwoch, 06.04.2022, 10:15 Uhr

Das Kreis-Gesundheitsamt meldet 569 weitere Corona-Fälle. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Stade 39.097 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Mittwoch eine Inzidenz von 1512,5 (Stand: 6. April, 3.10 Uhr). Am Dienstag hatte der Wert bei 1621,6 gelegen. Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche lag die Inzidenz bei 1812.

Neue Zahlen aus den Elbe Kliniken Buxtehude und Stade liegen am Mittwochmorgen noch nicht vor. Mit Stand vom Dienstag werden 21 Corona-Patienten behandelt, das sind drei mehr gegenüber der Vormeldung. Zwei Personen werden intensivmedizinisch versorgt (+1) im Vergleich zur Vormeldung), Stand 5. April, Quelle: IVENA. Die Zahl der Verstorbenen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen worden war, liegt unverändert bei 186. 

Inzidenzwerte in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 1.719,6 (Vortag: 1974,6)
  • Harburg: 1.427,6 (Vortag: 1490,9)
  • Rotenburg: 1.681,6 (Vortag: 1809,9)

Stand: 6. April, 3.10 Uhr, Quelle: RKI

Deutschlandweite Inzidenz bei 1322,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1322,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1394 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1663 (Vormonat: 1231,1).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 214.985 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 268.477 Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 340 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 348 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22.064.059 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 6,52 an (Montag: 6,61). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 17.675.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 130.708. (fe/mit dpa)

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