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Segelschulschiff der Marine

„Gorch Fock“ kehrt mit Regatta-Sieg von Amerikareise zurück

Die „Gorch Fock“ wird in Kiel zurückerwartet. (Archivbild)

Die „Gorch Fock“ wird in Kiel zurückerwartet. (Archivbild) Foto: Markus Scholz/dpa

Nach mehr als vier Monaten auf See kehrt die „Gorch Fock“ nach Kiel zurück. Was die Reise besonders machte.

Von dpa 15.09.2026, 15:35 Uhr
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Kiel. Nach mehr als vier Monaten wird das Segelschulschiff „Gorch Fock“ am Wochenende von seiner Amerikareise nach Kiel zurückkehren. „Die Reise hat die klassische Ausbildung der Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter mit der diplomatischen Rolle unseres Segelschulschiffes auf besondere Weise verbunden“, sagte Kommandant Elmar Bornkessel. Das 89 Meter lange Segelschiff legte in den vergangenen Monaten mehr als 14.000 Seemeilen zurück (entspricht knapp 26.000 Kilometern).

Im Juli hatte die Crew in Nordamerika nach 50 Jahren eine zweite Wettfahrt mit baugleichen Schwesterschiffen gewonnen. Die deutsche Bark kam bei der Regatta „Five Sister Trophy“ nach Marineangaben nach rund 7,5 Stunden als erstes Schiff an. Auf dem Weg von New York nach Boston führte die rund 60 Seemeilen - rund 111 Kilometer - lange Rennstrecke über das anspruchsvolle Seegebiet rund um Cape Cod. Die „Gorch Fock“ ließ die „Eagle“ (USA), die „Sagres“ (Portugal) und die „Mircea“ (Rumänien) hinter sich.

Kapitän zur See Elmar Bornkessel ist zufrieden mit dem Verlauf der Reise. (Archivbild)

Kapitän zur See Elmar Bornkessel ist zufrieden mit dem Verlauf der Reise. (Archivbild) Foto: Markus Scholz/dpa

Zu den Höhepunkten der Reise zählte daneben aber vor allem auch die Teilnahme an den Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA in New York. Nach Marineangaben lief das Schiff im Rahmen der Feierlichkeiten vor der Kulisse Manhattans an der Freiheitsstatue vorbei.

Zeitweise waren während des Törns bis zu 230 Besatzungsmitglieder an Bord. Insgesamt absolvierten 240 Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter ihr Training. Neben den Kadetten reisten auch 50 junge Soldatinnen und Soldaten des freiwilligen Wehrdienstes mit, die über das neue Programm „Work & Travel“ (Arbeiten und Reisen) an Bord kamen.

Am Samstagvormittag (10.00 Uhr) soll der Dreimaster wieder in seinem Heimathafen festmachen.

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