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Tourismus

Heiligenhafen will Strandabschnitt durch Steg ersetzen

In Heiligenhafen gibt es Überlegungen, bei einem Teil des Strandes auf Sandaufspülungen zu verzichten und stattdessen einen Steg in den Dünen zu verlegen. (Archivbild)

In Heiligenhafen gibt es Überlegungen, bei einem Teil des Strandes auf Sandaufspülungen zu verzichten und stattdessen einen Steg in den Dünen zu verlegen. (Archivbild) Foto: Ulrich Perrey/dpa

Wind und Wellen nagen an der Ostseeküste. An einem Teil des Strandes will der Ferienort Heiligenhafen nun Sandaufspülungen aufgeben. Es ist aber Ersatz geplant.

Von dpa Dienstag, 21.01.2025, 13:45 Uhr

Heiligenhafen. Das Ostseebad Heiligenhafen (Kreis Ostholstein) will die Sandvorspülungen an einem Teil des Badestrandes aufgeben. Als Ersatz sei ein etwa 450 Meter langer Steg über die Dünen geplant, sagte Joachim Gabriel, Projektleiter für touristische Infrastruktur in Heiligenhafen. „Dieser Dünenerlebnissteg sollte in einer Höhe von etwa drei Metern verlaufen, sodass ihm Hochwasser nichts anhaben könnte.“ Zuvor hatte der NDR berichtet.

Die Kosten dafür liegen schätzungsweise zwischen 13 und 15 Millionen Euro. Der Strand am Steinwarder ist nach Angaben von Gabriel rund 500 Meter lang und seit Jahren immer wieder von Abbrüchen betroffen. „Allein 2024 haben wir dort bis zu 600.000 Kubikmeter Sand verloren“, sagte er. Der Ersatz dieses Materials koste jährlich bis zu 350.000 Euro.

Zustimmung signalisiert

„Früher kamen diese Sandabbrüche alle Jubeljahre vor, aber inzwischen stehen wir fast jedes Jahr vor dem Problem, dass Teile des Strandes vom Sturm weggerissen werden“, sagte Gabriel. „Da wäre die Investition in den Dünenerlebnissteg auf lange Sicht preiswerter.“

Der zuständige Ausschuss der Gemeinde hat nach Angaben von Gabriel bereits Zustimmung signalisiert. Nun müsse nur noch der Landesbetrieb für Küstenschutz zustimmen.

In Heiligenhafen gibt es Überlegungen, einen Teil des Badestrandes landeinwärts auf einen Steg zu verlegen. (Archivbild)

In Heiligenhafen gibt es Überlegungen, einen Teil des Badestrandes landeinwärts auf einen Steg zu verlegen. (Archivbild) Foto: Ulrich Perrey/dpa

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