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Pandemie

Keine Zahlen übermittelt: Inzidenz im Landkreis weiter rückläufig

Am Wochenende werden die positiven Testergebnisse aus dem Landkreis Stade nicht an das Robert Koch-Institut übermittelt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Am Wochenende werden die positiven Testergebnisse aus dem Landkreis Stade nicht an das Robert Koch-Institut übermittelt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Der bundesweite Trend spiegelt sich auch im Landkreis Stade wider: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt. Allerdings sind die Zahlen aus dem Landkreis über das Wochenende nur bedingt belastbar. Das Kreis-Gesundheitsamt meldet Neuinfektionen erst montags an das RKI.

Montag, 11.04.2022, 09:10 Uhr

Für den Landkreis Stade gibt das Robert Koch-Institut am Montagmorgen (Stand: 11. April, 3.10 Uhr) eine Inzidenz von 1055,2 an. Nicht einbezogen sind hier die Neuinfektionen, die im Landkreis über das Wochenende nachgewiesen wurden. Am Sonntag lag der Wert bei 1124,4, am Montag vor einer Woche bei 1.393,7.

In den Elbe Kliniken in Stade und Buxtehude werden mit Stand von Sonntag, 10. April (Quelle: FRL Stade) 20 Corona-Patienten stationär behandelt, das sind fünf mehr als am Sonnabend. Unverändert hat sich die Situation auf der Intensivstation, hier werden zwei Covid-Patienten behandelt.

Inzidenzen in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 1714,1 (Vortag: 1714,1)
  • Harburg: 1003,8 (Vortag: 1098,4 )
  • Rotenburg: 1.947 (Vortag: 1231,7)

Stand: 11. April, 3.10 Uhr, Quelle: RKI

Bundesweit sinkt die Corona-Inzidenz

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert pro 100 000 Einwohner und Woche am frühen Montagmorgen mit 1080,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1097,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1424,6 (Vormonat: 1439,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30 789 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 41 129 Ansteckungen. 

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 13 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 23 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22 677 986 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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