Krach bezeichnet Vorwürfe als „haltlos“
Bezeichnet Vorwürfe gegen ihn als haltlos: Steffen Krach. Foto: Jens Kalaene/dpa
Kurz vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus wird gegen SPD-Spitzenkandidat Krach ermittelt. Für die SPD, die in Umfragen im Hintertreffen liegt, ist das ein herber Rückschlag im Wahlkampf.
Berlin. Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Hannover als „absolut haltlos“ bezeichnet. „Ich habe nichts zu verbergen“, sagte er dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Er wolle mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. „Ich will da absolute Transparenz und ich bin da ganz entspannt.“
Von den Ermittlungen habe er am Morgen erfahren, er kenne aber keine Details. „Was die Staatsanwaltschaft wissen möchte, werde ich ihnen sagen – dann müssen die mir aber auch sagen: Was sind die Vorwürfe? Was steht im Raum?“, sagte er dem Sender.
Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte zuvor darüber informiert, dass sie Ermittlungen gegen Krach aufgenommen habe, mehrere Objekte seien durchsucht worden. Die Ermittlungen stehen Medienberichten zufolge in Zusammenhang mit Krachs bisheriger Tätigkeit als Regionspräsident in Hannover. Von dieser Tätigkeit hatte er sich wegen der Spitzenkandidatur vor Monaten beurlauben lassen.