Landtagswahl: Butter und Reinecke sollen wieder für die CDU antreten
Die CDU-Landtagsabgeordneten Birgit Butter und Melanie Reinecke. Foto: CDU
Nach der Wahl ist vor der Wahl, und die CDU richtet ihren Blick schon in Richtung Landtag. Die Nominierungen überraschen nicht - wenn es da nicht diese Vorgeschichte gäbe.
Landkreis. Mit einem klaren Votum geht die CDU im Landkreis Stade in die Vorbereitung auf die Landtagswahl 2027. Der CDU-Kreisvorstand hat die beiden amtierenden Landtagsabgeordneten Birgit Butter und Melanie Reinecke einstimmig für eine erneute Kandidatur nominiert. Das teilen die Christdemokraten in einer Presseerklärung mit. Damit setze die Kreis-CDU auf Erfahrung, Kontinuität und zwei starke Stimmen für die Region, heißt es weiter.
Die Landtagswahl in Niedersachsen findet am 26. September 2027 statt. Über die endgültigen Kandidaturen entscheiden die Mitglieder der Kreis-CDU bei den Aufstellungsversammlungen am 7. November 2026.
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Seit 2022 vertreten Butter und Reinecke den Landkreis Stade im Niedersächsischen Landtag. In dieser Zeit haben sich beide mit großem Engagement für die Interessen der Region eingesetzt, wichtige Anliegen des Landkreises vorangebracht und zugleich den engen Kontakt zu den Menschen, Kommunen, Vereinen und Unternehmen vor Ort gepflegt, schreibt die CDU.
Beide sind im Landtag und Kreistag vertreten
Birgit Butter vertritt den Wahlkreis Buxtehude. Die Volljuristin ist zugleich im Rat der Hansestadt Buxtehude und im Kreistag aktiv und erste stellvertretende Landrätin. Melanie Reinecke, Kauffrau und Fachwirtin für Tourismus, gehört ebenfalls seit 2022 dem Landtag an. Sie ist stellvertretende Bürgermeisterin der Hansestadt Stade und Mitglied des Kreistages.
Das sagen Butter und Reinecke zu ihrer Nominierung
„Ich freue mich sehr über das einstimmige Vertrauen des Kreisvorstandes. Für mich ist das vor allem Anerkennung und Ansporn, die Arbeit der vergangenen Jahre mit voller Kraft fortzusetzen“, sagt Melanie Reinecke.
Birgit Butter wird mit den Worten zitiert: „Ich sehe das einstimmige Votum des Kreisvorstandes mit großer Freude, aber auch mit einem klaren Anspruch: Was meinen Wahlkreis Buxtehude bewegt, gehört nach wie vor auf die landespolitische Tagesordnung. Dafür möchte ich auch in Zukunft lautstark einstehen, Lösungen einfordern und Verantwortung übernehmen.“
Vor zwei Jahren hatte Butter kreisweit für Aufsehen gesorgt, als sie beim Kampf um die CDU-Bundestagskandidatur ihren Hut in den Ring warf. Das sorgte für Ärger bei den Christdemokraten, da Butters Vorstoß nicht mit der Partei abgestimmt war. Kritiker warfen ihr zudem vor, bei einem möglichen Sieg und Umzug nach Berlin die CDU auf Landesebene im Stich zu lassen.
Am Ende zog Butter ihre Kandidatur aus gesundheitlichen Gründen zurück. Die CDU ging mit Vanessa Zobel in den Wahlkampf und holte das Bundestagsmandat. (ham/pm)
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