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Kirchentag beginnt: 150.000 Menschen in Hannover erwartet

Zum Evangelischen Kirchentag gelten rund um die Veranstaltungen besondere Sicherheitsvorkehrungen.

Zum Evangelischen Kirchentag gelten rund um die Veranstaltungen besondere Sicherheitsvorkehrungen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Bundespräsident Steinmeier eröffnet den Kirchentag in Hannover: Veranstalter und Polizei stellen sich auf Zehntausende Besucher ein. Die Gästeliste ist prominent besetzt.

Von dpa Mittwoch, 30.04.2025, 07:00 Uhr

Hannover. Mit Zehntausenden Besuchern beginnt am Mittwoch in Hannover der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag. Nach Eröffnungsgottesdiensten auf dem Platz der Menschenrechte und auf dem Opernplatz (17 Uhr) wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Grußwort sprechen. Anschließend will das Staatsoberhaupt auch an einem „Abend der Begegnung“ in der Innenstadt teilnehmen.

Der Kirchentag dauert bis Sonntag: Geplant sind rund 1.500 Veranstaltungen an mehr als 60 Orten. Die Organisatoren erwarten bis zu 100.000 Besucher für das Hauptprogramm, die Polizei rechnet mit bis zu 150.000 Besuchern täglich. Die Veranstaltungen in der Innenstadt, darunter große Konzerte etwa von Joy Denalane und Max Herre sowie Jupiter Jones, sind kostenlos zugänglich.

Prominente politische Gäste erwartet

Neben Gottesdiensten und Kultur bietet der Kirchentag auch hochrangige politische Gäste. Erwartet werden neben Steinmeier unter anderem der geschäftsführende Bundeskanzler Olaf Scholz, Altkanzlerin Angela Merkel und der frühere Bundespräsident Christian Wulff. Vertreter von AfD und BSW wurden nicht zu den Podien eingeladen.

„Ich hoffe, dass wir gemeinsam ein starkes Zeichen für Toleranz, Respekt und ein demokratisches Miteinander setzen können“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vor der Eröffnung.

Mehr Überwachung und Drohnenverbote zum Kirchentag

Mit zusätzlichen Überwachungskameras und Drohnenverboten will die Polizei Hannover die Sicherheit beim Evangelischen Kirchentag gewährleisten. Täglich werden von Mittwoch bis Sonntag bis zu 150.000 Besucher erwartet, wie die Polizei mitteilte. Die rund 1.500 Veranstaltungen finden hauptsächlich in der Innenstadt sowie auf dem Messegelände in Laatzen statt.

Zusätzlich zu vorhandenen Überwachungsanlagen seien daher am Opernplatz, am Platz der Menschenrechte sowie gegenüber dem Neuen Rathaus am Friedrichswall drei weitere Kameras installiert worden. Die Bilder würden zu den Veranstaltungszeiten live beobachtet und rund um die Uhr aufgezeichnet, kündigte die Polizei an.

Die Drohnenverbotszonen betreffen demnach weite Teile von Hannovers Innenstadt sowie das Messegelände in Laatzen. Ausgenommen seien Flüge der Polizei sowie von Rettungsdiensten und Katastrophenschutz.

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