Platz am Sande

Neustart auf dem Stader Ankerplatz: Wer will mitmachen?

Am 30. Mai findet auf dem Ankerplatz eine Info-Veranstaltung statt.

Am 30. Mai findet auf dem Ankerplatz eine Info-Veranstaltung statt. Foto: Strüning

Wie geht es weiter auf dem Ankerplatz? Darüber informieren Mitglieder des gleichnamigen Vereins am 30. Mai auf dem Platz am Sande. Vor allem suchen sie Unterstützer.

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Von Lena Stehr
22.05.2026, 05:50 Uhr

Stade. Mit neuen Köpfen und neuen Ideen soll das Ankerplatz-Projekt in den kommenden Wochen in die nächste Phase übergehen, sagt Mario Handke, Gründer und erster Vorsitzender des Ankerplatz-Vereins. In den vergangenen Monaten sei bereits intensiv daran gearbeitet worden, die passenden Rahmenbedingungen für ein zukunftsfähiges Konzept zu schaffen.

„Neustart Ankerplatz“ am 30. Mai von 13 bis 17 Uhr

Darüber soll am Samstag, 30. Mai, ausführlich auf dem Ankerplatz informiert werden. Unter dem Motto „Neustart Ankerplatz“ sind von 13 bis 17 Uhr alle Interessierten auf den Platz am Sande eingeladen. Die Vereinsmitglieder wollen dabei erklären, was der Ankerplatz ist und warum er so wichtig für die Stadt ist. Außerdem wollen sie zeigen, was es auf dem Platz schon alles gibt und was gerade entsteht.

„Wir brauchen eine starke Crew und wollen alle zum Mitmachen einladen“, sagt Mario Handke. Es gibt Wurst vom Grill, Kaffee und Kuchen.

Die Stadt unterstützt das Projekt auch in Zukunft

Wie berichtet, hatte der Rat der Stadt Stade Ende 2025 nach vielen Diskussionen beschlossen, das umstrittene Projekt Ankerplatz weiterhin zu unterstützen. Dafür wurde mit dem Ankerplatz-Verein ein Gestattungs- und Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Der Vertrag wurde mit dem Verein und der Stade Marketing und Tourismus GmbH abgestimmt und garantiert dem Ankerplatz-Verein die Nutzung des Platzes auf unbestimmte Zeit, mindestens bis zum Ende der Fördermittelbindung. Die Politik treibt nämlich die Sorge um, dass gewährte Gelder zurückgezahlt werden müssen, wenn der Ankerplatz vor dem Ablauf die Segel streicht.

Die Stade Marketing und Tourismus GmbH sowie die Verwaltung wollen das Projekt künftig eng begleiten und auch das letzte Wort haben, wenn es um die Beteiligung kommerzieller Anbieter und Unternehmen zur Unterstützung des Betriebs geht. Das Ehrenamt soll damit entlastet werden.

Der Ankerplatz-Verein ging 2020 mit der Idee an den Start, auf dem fast 6000 Quadratmeter großen Platz Am Sande ein maritimes Dorf aus umgebauten Schiffscontainern zu realisieren. Ziel des Projekts war und ist es, einen offenen und generationenübergreifenden Treffpunkt zu schaffen.

Bei der Umsetzung hat es lange Zeit geruckelt. Erst 2025 nahm das Projekt mit der Öffnung der Ankerplatz-Zentrale, des sogenannten Havenbüros, und der Aufstellung des Bühnencontainers für Veranstaltungen richtig Fahrt auf.

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I
Ingo Lange
22.05.202612:26 Uhr

@michael bowe :
Stade. „Meine berufliche Reise endet hier“: Mit diesen Worten informierte Wiebke Wilkens kürzlich in den sozialen Medien darüber, dass sie ihren Job als hauptamtliche Ankerplatz-Projektleiterin im neuen Jahr nicht weiterführen wird. Freiwillig geht sie allerdings nicht. „Ich hätte gerne weitergemacht, aber niemand will meine Personalkosten übernehmen“, sagt sie.

Sie hat nicht hingeschmissen !

Ulla Bowe antwortete am
22.05.202613:42 Uhr

Frau Willens "streicht die Segel" und sagt: " Ich ziehe den Stecker". Das liest sich für mich schon auch wie eine eigene Entscheidung (Hinschmeißen ) aufgrund fehlender Perspektive.
Aber im Grundsatz haben Sie Recht: die Umstände ließen Frau Willens diesen Schritt gehen.
Michael Bowe

Ulla Bowe
22.05.202609:43 Uhr

Das verstehe ich nicht: Wenn das Projekt "erst 2025 [...] richtig Fahrt aufnahm", wieso hat dann die Koordinatorin im selben Jahr hingeschmissen und wieso muss mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen (vmtl.aus Steuern bezahlt) gelockt werden, um Mitmachende zu werben, - wenn doch alles so richtig in Fahrt gekommen ist?
Michael Bowe

B
Burchard Neumaier
22.05.202608:20 Uhr

„Und täglich grüßt das Murmeltier!“

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