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Am Freitagabend

Nordderby der Frauen: „HSV gegen Werder steht über allem“

Werder-Trainerin Friederike Kromp beim Nordderby gegen den Hamburger SV. (Archivbild)

Werder-Trainerin Friederike Kromp beim Nordderby gegen den Hamburger SV. (Archivbild) Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Werder gegen den HSV - dieses Duell der beiden Nordrivalen gibt es seit dem vergangenen Jahr auch in der Frauen-Bundesliga. Die Bremer Trainerin warnt alle Beteiligten vor zu viel Emotion.

Von dpa 10.09.2026, 15:05 Uhr
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Bremen. Das erste Nordderby der neuen Fußball-Saison findet in der Frauen-Bundesliga statt: Vor bis zu 30.000 Zuschauern empfängt Werder Bremen am Freitagabend im Weserstadion den Hamburger SV (18.30 Uhr/DAZN und MagentaSport).

Die Rivalität zwischen den Vereinen war erst in den vergangenen Wochen wieder zu spüren, als Hamburger Fans den früheren HSV-Profi Ludovit Reis im Internet mit Hasskommentaren überzogen, weil er vom FC Brügge nach Bremen gewechselt war. Im vergangenen Oktober gab es sogar nach dem Frauen-Spiel großen Wirbel, weil die damalige Werder-Spielerin Medina Desic nach dem Abpfiff ein Schmäh-Plakat mit dem HSV-Wappen durch das Stadion trug.

Kromp: „Gut überlegen, was man tut“

Werders Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp warnte vor dem Derby am Freitag alle davor, sich wieder auf ein solches Niveau einzulassen. „Mittlerweile wissen alle, dass man sich gut überlegen sollte, was man tut“, sagte die ZDF-Expertin.

Die Bedeutung des Spiels ist ihr dennoch bewusst: „Es liegt sehr viel Brisanz in der Luft. Es ist einfach das Derby im Norden. Wir waren zuletzt in Wolfsburg, da habe ich auch gelesen: Nordduell. Ich glaube aber, dieses Derby HSV gegen Werder steht über allem“, sagte Kromp. „Wir freuen uns riesig. Die Vorfreude ist spürbar und wird von Stunde zu Stunde eigentlich größer. Wir haben uns mit der Mannschaft nach unserem freien Tag nach dem Wolfsburg-Spiel wieder getroffen. Und am liebsten hätten wir alle direkt losgelegt.“

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