Gestern wirkte es noch wie Science-Fiction, heute nicht mehr: Kleine, autonome Boote patrouillieren in einem Seegebiet, um Offshore-Bauwerke zu schützen. Wenn – ja, wenn es da nicht noch so viele Fragen geben würde.
Inmitten tobender Stürme auf der Nordsee musste ein Marinehubschrauber zu einem Rettungseinsatz ausrücken, um ein erkranktes Crewmitglied von einem Offshore-Schiff in Sicherheit zu bringen.
Das Unternehmen Total Energies hat ein den Zuschlag für eine Offshore-Wind-Fläche in der deutschen Nordsee erhalten. Bis 2032 sollen die Windkraftanlagen ans Netz gehen.
Den Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft, Windräder auf dem Meer spielen dabei eine wichtige Rolle. Für die Rechte an Windparks werden Milliarden gezahlt.
In Cuxhaven wird Siemens Gamesa bis zu 135 Millionen Euro investieren, um den Standort für den Hochlauf der neuesten Generation der Offshore-Windenergieanlagen auszurüsten. Dies wird mit einem Zuschuss von bis zu 27 Millionen Euro gefördert.
Offshore-Windkraftanlagen werden beliebter: Spürbar ist das mit Blick auf die Investitionen und die erzeugte Leistung. In manchen Ländern wurden besonders viele Anlagen installiert.
Europa setzt große Hoffnung auf die Nordsee, denn Windkraft auf See gilt als Motor der Energiewende. Doch beim Ausbau herrscht vor den deutschen Küsten zuletzt Flaute. Wie geht es der Branche?
Windpark-Mitarbeiter arbeiten unter Extrembedingungen, ihre Einsätze sind mit vielen Gefahren verbunden. In Bremerhaven werden die Techniker für den Ernstfall vorbereitet. Die Gefahr wird simuliert. Doch die Belastung für Körper und Geist ist echt.
Sie werden für das Sammeln des auf See gewonnenen Windstroms und dessen Transport zum Land benötigt: Konverterplattformen werden dringend gebraucht - und sollen möglichst in Deutschland gebaut werden.
Die Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines 2022 war die öffentlichkeitswirksamste, aber nicht die einzige ihrer Art. Die Offshore-Branche sieht ihre kritische Infrastruktur in Gefahr. Und ruft um Hilfe.
Beim Ausbau der Offshore-Windenergie drückt die Ampel-Regierung aufs Tempo. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie muss Flächen für Tausende Windräder finden. Ist diese Aufgabe lösbar?
Der Offshore-Windpark „Nordsee One“ ist 2017 in Betrieb gegangen. Normalerweise kann man nicht einfach so mit einem Schiff zwischen den Anlagen hin und her fahren. Jetzt gab es eine Ausnahme.