ADAC rückt zu mehr Pannen aus: Warum die Autos der Deutschen streiken
Die Einsätze des ADAC nahmen 2025 im Vergleich zum Vorjahr zu. (Archivbild) Foto: Robert Michael/dpa
Alle neun Sekunden ging 2025 ein Pannennotruf beim ADAC ein. Was sind die häufigsten Gründe, aus denen Auto- und auch Fahrradfahrer um Hilfe bitten?
Berlin. Die Zahl der ADAC-Pannenhilfe-Einsätze ist im vergangenen Jahr gestiegen. Genau 3.691.813 Mal sei man 2025 ausgerückt, das seien rund 60.000 Einsätze (1,6 Prozent) mehr als 2024, teilte der Allgemeine Deutsche Automobil-Club mit. Alle neun Sekunden gehe ein Pannennotruf ein.
Noch häufiger geschah das am „Rekordtag“ 29. Dezember 2025: An diesem Tag rückten die Pannenhelfer alle fünf Sekunden aus - zu 18.588 Einsätzen, wie es weiter hieß. Der pannenreichste Monat war demnach der Januar mit 356.847 Einsätzen.
Die häufigsten Pannenursachen sind laut ADAC
- Probleme mit der Starterbatterie (45,4 Prozent)
- Defekte im Motormanagement oder Hochvoltsystem etwa bei Einspritzung, Zündung und Motorik (21,8 Prozent)
Die Zahl der E-Auto-Pannen stieg auf 50.445, diese lag 2024 noch bei rund 15 Prozent weniger (43.678). Grund hierfür seien die steigende E-Auto-Anzahl und das zunehmende Lebensalter der Wagen. Ähnlich sieht es bei Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb aus, wie der ADAC berichtet: Sie machten 59.985 Einsätze nötig, rund 13 Prozent mehr als 2024.
Hilfe für Fahrradfahrer - und digitale Pannennotrufe
Auch Fahrradfahrer nutzen die Pannenhilfe. Hier nahmen die Einsätze im Vergleich zu 2024 um 15 Prozent auf 19.455 zu. Die häufigste Ursache für den Pannennotruf: ein defekter Reifen (72 Prozent).
Vermehrt melden Menschen ihre Pannen digital per App oder auf der Homepage des ADAC: Der Anteil dieser Meldungen sei im Vergleich zu 2024 um 16 Prozent auf 695.520 gestiegen.