Pilzvergiftung im Kreis Herford endet tödlich
Nach dem Verzehr eines solchen Knollenblätterpilzes ist ein Mann aus dem Kreis Herford gestorben. (Archivbild) Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
Ohne bekannte Vorerkrankungen kam ein Mann nach dem Verzehr eines Knollenblätterpilzes auf die Intensivstation. Für eine Transplantation wurde er nach Hannover verlegt - aber zu spät.
Herford. Im Kreis Herford ist ein Mann nach einer Pilzvergiftung gestorben. Nach Angaben der Kreiskliniken Herford-Bünde war der Pilzsammler in die Notaufnahme eingeliefert worden. Zuvor soll er einen Knollenblätterpilz gegessen haben. Der Mann sei nach einem Tag auf der Intensivstation für eine Lebertransplantation nach Hannover in Niedersachsen verlegt worden, so die Angaben der Kliniken. Trotz der neuen Leber sei der Mann, der keine Vorerkrankungen hatte, dann an den Folgen der Pilzvergiftung gestorben.
Die „Neue Westfälische“ und anderen Medien hatten zuvor über den Fall berichtet.