Zähl Pixel
Deutsche Bahn

Pro Bahn kritisiert Bahn-Pläne für Stornogebühren

Die Pläne für höhere Stornogebühren der Deutschen Bahn gefallen dem Fahrgastverband Pro Bahn nicht.

Die Pläne für höhere Stornogebühren der Deutschen Bahn gefallen dem Fahrgastverband Pro Bahn nicht. Foto: Martin Schutt/dpa

Die Bahn will die Stornogebühren erhöhen. Ein Fahrgastverband hält das für nicht den richtigen Weg.

Von dpa Mittwoch, 13.11.2024, 19:14 Uhr

München. Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert die Deutsche Bahn AG auf, die Stornierung von Flexpreis-Fahrscheinen nicht zu erschweren. Die Stornierung sollte weiterhin bis zum Geltungsbeginn kostenfrei möglich sein, forderte der Verband. Von Mitte Dezember an wolle die Bahn Stornogebühren von zehn Euro bereits sieben Tage vor dem Reisetag erheben. Die Stornogebühr am Reisetag selbst solle von bisher 19 auf 30 Euro steigen.

„Die neuen Regelungen erschweren die flexible Reiseplanung und erhöhen das finanzielle Risiko für kurzfristige und unvorhersehbare Änderungen des beruflichen und privaten Alltags“, kritisierte Pro-Bahn-Tarifexperte Jörg Bruchertseifer. Fahrgäste, die den teureren Flexpreis kauften, schätzten genau die bisherige Flexibilität.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Studie: US-Amerikaner zahlen selbst für Zölle

Eine Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt: Fast die gesamte Last der US-Strafzölle tragen amerikanische Käufer. Gleichzeitig müssen exportierende Länder neue Märkte erschließen.

Salatgurken verteuern sich drastisch

Die Preise für Salatgurken schießen innerhalb eines Monats um mehr als 40 Prozent in die Höhe. Auch andere Gemüsesorten sind teurer geworden. Eine Expertin erklärt, warum.