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Kehdinger Stadion

So reagiert die Drochterser CDU auf die Stadionpläne von D/A

D/A will seine Zuschauerkapazität auf 5000 Plätze erhöhen.

D/A will seine Zuschauerkapazität auf 5000 Plätze erhöhen. Foto: Henning Rohlfs / Lobeca.de (Archiv)

D/A will das Stadion ausbauen. Aber die Arena gehört der Gemeinde. Die Politik redet also mit. SPD und FWG haben sich schon positioniert. Jetzt meldet sich die CDU.

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Von Daniel Berlin
Samstag, 17.01.2026, 10:50 Uhr

Drochtersen. Der Drochterser CDU-Fraktionschef Dr. Hannes Hatecke hält den Ausbau des Kehdinger Stadions für eine „tolle Maßnahme“. „Ohne dass die Gemeinde investieren muss, hat D/A eine Finanzierung auf die Beine gestellt. Das muss man wertschätzen“, sagt Hatecke.

Wenn die Fußballer der SV Drochtersen/Assel im Sommer 2026 den Aufstieg in die 3. Liga schaffen, muss der Verein die Zuschauerkapazität auf etwas mehr als 5000 aufstocken. Die Arena benötigt ein leistungsstarkes Flutlicht und eine Rasenheizung. Die Kosten von fünf Millionen Euro will D/A bezahlen.

Fans kommen mit der Bahn: Shuttle zur Arena?

Die Drochterser CDU positioniert sich ähnlich wie die politische Konkurrenz. „Wir wollen das Projekt konstruktiv begleiten“, sagt Hatecke. Und „einige Punkte klären“. Etwa die Parkplatzsituation.

Aktuell reichen die Kapazitäten für 5000 Menschen nicht aus. Hatecke sagt, ein Shuttle-Verkehr vom Stader Bahnhof nach Drochtersen sei im Gespräch. „Wir wollen nicht, dass die Anwohner unglücklich sind“, sagt Hatecke.

Grundsätzlich möchte die CDU, dass der Kommune keine Kosten entstehen. Mit den Beschlüssen wolle sich die Politik beeilen, damit D/A schnell Planungssicherheit habe.

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