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Tödlicher Unfall in Bremerhaven: Bauarbeiter von Betonmassen erschlagen

Tödlicher Unfall in Bremerhaven: Bauarbeiter von Betonmassen erschlagen

Ein furchtbarer Arbeitsunfall im Überseehafen beschäftigt momentan die Bremer Staatsanwaltschaft. Ein Mann ist während laufender Bauarbeiten von herabfallenden Betonmassen getroffen worden.

Von Maike Wessolowski 08.08.2026, 12:00 Uhr
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Bremerhaven. Der tödliche Unfall hat sich bereits am Freitag vor einer Woche ereignet. Ein Parkhaus von Eurogate wird momentan saniert. Während der Arbeiten war eine Betonrutsche verstopft.

Beim Versuch, dieses Problem zu beheben, lösten sich 200 bis 300 Kilogramm schwere Betonteile, die den 43-jährigen Mann, der keine Meldeadresse in der Region hat, trafen.

Die Polizei Bremerhaven hat bestätigt, dass sich der Betriebsunfall am Freitag (31. Juli) gegen 19 Uhr ereignet hat. Aufgrund der laufenden Ermittlungen, wie es zu dem Tod des Mannes gekommen ist, kann die Polizei keine weiteren Angaben machen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Zuständigkeit der Todesursachen-Ermittlung liegt bei der Staatsanwaltschaft Bremen. Eine Sprecherin bestätigt, dass der Mann, der von den Betonmassen getroffen wurde, an diesen massiven Verletzungen gestorben ist.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren zur Todesursachen-Ermittlung eingeleitet. Gleichzeitig prüft die Polizei, ob organisatorische Mängel oder Unachtsamkeit zu diesem Unglück geführt haben können.

Im Juni 2022 kam im Bremerhavener Osthafen ein 30-jähriger Hafenarbeiter ums Leben. Er geriet während der Beladung eines Seeschiffes zwischen einen Bagger und die Ladung.

2019 wurde ein 38-jähriger Mitarbeiter eines Subunternehmens auf dem Firmengelände der Lloyd-Werft im Überseehafen von Bremerhaven bei einem Betriebsunfall getötet worden.

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