Polizei erwischt Raser am Harburger Hafen und auf Köhlbrandbrücke
30 rasende Sattelschlepper-Fahrer gingen der Polizei in Harburg ins Netz. (Symbolbild) Foto: Polizei
Mehrere Lkw- und Autofahrer gingen der Hamburg Polizei bei Geschwindigkeitskontrollen ins Netz. Insgesamt gab es mehrere Tausend Verstöße.
Hamburg. Die Hamburger Polizei hat im Rahmen eine Verkehrskontrolle am Donnerstag 465 Menschen und 466 Fahrzeuge überprüft. 180 Polizisten der Verkehrsdirektionen, der Polizeikommissariate, der Landesbereitschaftspolizei sowie der Wasserschutzpolizei führten im Rahmen der Aktion „Roadpol Speed“ mobile und stationäre Verkehrskontrollen im ganzen Stadtgebiet durch.
Auch am Harburger Hafen gab es Kontrollen: Die Einsatzkräfte konzentrierten sich an der Brücke des 17. Juni/Nartenstraße auf Lkws über 3,5 Tonnen. Beim Rechtsabbiegen ist dort eine Höchstgeschwindigkeit von 7 km/h vorgeschrieben. 30 Verstöße gegen die Schrittgeschwindigkeit ermittelte die Polizei während der vierstündigen Aktion. Auch die Fahrer von drei Linienbussen des ÖPNV wurden erwischt. Der höchste gemessene Wert betrug 28 km/h.
Die Wasserschutzpolizei hielt innerhalb vom knapp zwei Stunden an der Hamburger Köhlbrandbrücke 16 Autofahrer an. Bei den mittels Lasertechnik durchgeführten Messungen lag der höchste Verstoß bei gemessenen 92 km/h anstatt der zulässigen 50 km/h. Insgesamt müssen „13 Fahrzeugführende aufgrund ihrer Geschwindigkeitsmissachtungen mit einem Fahrverbot, Punkten im Fahreignungsregister und entsprechenden Bußgeldern rechnen“, berichtet Polizeisprecher Thilo Marxsen.
Das ist die Übersicht der Geschwindigkeitsverstöße (In die Auswertung sind auch die Ergebnisse der mobilen und stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen in diesem Zeitraum eingeflossen):
Straftaten
- 1 × Fahren ohne Fahrerlaubnis
- 1 × Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
- 3 × Verdacht illegaler Aufenthalt
Ordnungswidrigkeiten
- 4028 x Missachtungen der Geschwindigkeit
- 11 × Verstöße im ruhenden Verkehr
- 41 × verbotswidrige Handynutzung (davon 1 x Fahrrad)
- 13 × Verstöße gegen die Anschnallpflicht
- 2 × Missachtung des Überholverbots
- 23 × Fehler beim Abbiegen oder Wenden
- 1 × Fahren unter dem Einfluss von Alkohol
- 13 × Kind nicht oder nicht ordnungsgemäß gesichert
- 5 × Missachtung roter Ampeln
- 81 × sonstige Verstöße
Darüber hinaus stellten die Polizeikräfte insgesamt elf Meldungen - zum Beispiel wegen technischer Mängel oder nicht mitgeführter Dokumente - aus.
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