Toter Säugling in Athen – wieso die Spur nach Hamburg führt
Die Hamburger Polizei prüft derzeit die Zuständigkeit für den Fall. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Ein Säugling wird tot in Athen gefunden. Was verbindet die Festgenommenen mit Hamburg – und dem Kind?
Hamburg. Der Fund eines toten Säuglings in Athen beschäftigt auch die Strafverfolgungsbehörden in Hamburg. Die griechischen Behörden haben nach Angaben der Hamburger Polizei im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens über den Fall informiert. Die Zuständigkeit werde derzeit geprüft.
Der Leichnam des Babys war verschiedenen Medienberichten zufolge am 30. August in einer Wohnung in der griechischen Hauptstadt gefunden worden. Griechische Medien berichteten, der Körper sei mutmaßlich eingefroren gewesen und habe Verletzungen aufgewiesen. Diese Angaben wurden von den Hamburger Behörden zunächst nicht bestätigt.
Hamburger Polizei schweigt
Im Zusammenhang mit dem Fall sollen Medienberichten zufolge ein 43 Jahre alter Grieche und eine 38-jährige Deutsche festgenommen worden sein. Beide sollen Verbindungen nach Hamburg haben. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Hamburger Polizei hätten die Betroffenen in der Vergangenheit in der Hansestadt gelebt.
Welche Beziehung die beiden mutmaßlich zu dem Kind hatten, ist bislang unklar. Weitergehende Angaben machte die Hamburger Polizei zunächst nicht.