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Kämpfe in Nordsyrien

Türkei: 32 Anhänger von Kurdenmiliz in Syrien neutralisiert

Türkische Militäroffensive in Nordsyrien 2019 (Archivbild)

Türkische Militäroffensive in Nordsyrien 2019 (Archivbild) Foto: Baderkhan Ahmad/AP/dpa

Die Türkei sieht die Kurdenmiliz YPG in Syrien als Ableger der als Terrororganisation gelisteten PKK. Immer wieder greift sie im Nachbarland ein.

Von dpa Sonntag, 05.01.2025, 16:15 Uhr

Istanbul. Die Türkei ist nach eigenen Angaben erneut gegen Kurdenmilizen in Nordsyrien und im Irak vorgegangen. Dabei seien 32 Anhänger der Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien „neutralisiert“ worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. In der Regel ist damit die Tötung von Kämpfern gemeint. Im Nordirak seien vier Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK „neutralisiert“ worden, hieß es weiter. Wie genau das Militär vorgegangen war, wurde nicht mitgeteilt.

Die Türkei betrachtet die von den USA unterstützen Kurdenmilizen in Syrien als Ableger der PKK und damit als Terrororganisation. Sie fliegt immer wieder Luftschläge in den Nachbarländern und hat mit Unterstützung von Rebellengruppen mehrere Militäreinsätze in Nordsyrien durchgeführt. 

Zurzeit gibt es heftige Gefechte zwischen Kurdenmilizen und von der Türkei unterstützten Kämpfern in der Umgebung der nordsyrischen Stadt Manbidsch. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will nach eigenen Äußerungen die Kurdenmilizen in Nordsyrien zerschlagen.

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