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VfB Lübeck

Nach sieben Gegentoren: „So können wir nicht bestehen“

Ein Banner „Nein zu Investoren in der DFL!“ hängt am K-Block.

Ein Banner „Nein zu Investoren in der DFL!“ hängt am K-Block. Foto: Robert Michael/dpa

Gegen Dresden setzt es für den VfB Lübeck eine herbe Pleite. Trainer Florian Schnorrenberg kritisiert vor allem das Abwehrverhalten.

Von dpa Samstag, 10.02.2024, 17:05 Uhr

Dresden/Lübeck. Für Trainer Florian Schnorrenberg war die 2:7 (1:4)-Niederlage des VfB Lübeck bei Dynamo Dresden ein schwerer Rückschlag im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga. „Ich glaube, heute haben so ungefähr alles mitgenommen, was man in so einem Fußballspiel, wenn man punkten will, nicht mitnehmen sollte“, sagte Schnorrenberg und zählte auf: „Rote Karte, ich glaube fünfte Gelbe, zwei gefühlte Eigentore, Elfmeter verschossen“. Der Tabellen-18. hatte in Dresden bereits nach 28 Minuten mit 0:3 hinten gelegen.

Lübecks Innenverteidiger Jannik Löhden (40.) sah nach einer harten Entscheidung von Schiedsrichter Wolfgang Haslberger Rot. „Das ist halt so entschieden. Das haben wir schon ein paar Mal erlebt im Fußball, dass es manchmal so läuft“, sagte Dynamo-Trainer Markus Anfang. Lübecks Schnorrenberg witzelte: „Vielleicht haben wir deswegen noch einen Elfmeter bekommen.“

Daouda Beleme (53.) hatte Lübecks ersten Elfmeter verschossen, Aaron Herzog (62.) nutze seine Chance zum 2:5. Dresden blieb jedoch weiter dominant und schoss weitere zwei Tore. „Was heute desolat war, war natürlich unser Abwehrverhalten. So können wir nicht bestehen“, sagte Schnorrenberg. Für den 46-Jährigen war klar, „dass wir so im Abstiegskampf final keine Chance haben werden“.

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