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Raumfahrt

Weltraum-Odyssee: ISS-Astronauten können wohl früher zurück

Die beiden Astronauten sollten Ende März oder Anfang April zurückkehren. (Archivbild)

Die beiden Astronauten sollten Ende März oder Anfang April zurückkehren. (Archivbild) Foto: John Raoux/AP/dpa

Nur etwa eine Woche sollten Suni Williams und Barry Wilmore im All sein. Jetzt sind es schon fast zehn Monate - aber es gibt einen Lichtblick.

Von dpa Mittwoch, 12.02.2025, 06:04 Uhr

Washington. Zwei seit Juni in der Internationalen Raumstation ISS festsitzende US-Astronauten können nun doch noch auf einen etwas früheren Heimflug hoffen. Es sei entschieden worden, eine bereits im Einsatz gewesene „Dragon“-Kapsel anstelle einer neuen für den Transport der Astronauten zu benutzen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Diese Kapsel könne wahrscheinlich schon Mitte März statt Ende März zur Verfügung stehen - „wenn die Mission dann bereit sein sollte“. 

Derzeit werde der 12. März als Startdatum für die sogenannte „Crew 10“ anvisiert, sie besteht aus den US-Astronautinnen Anne McClain und Nichole Ayers sowie dem japanischen Astronauten Takuya Onishi und dem russischen Kosmonauten Kirill Peskow. Einige Tag nach der Ankunft der Ablöse-Crew an der ISS sollen dann die beiden festsitzenden Astronauten Suni Williams und Barry Wilmore gemeinsam mit ihren Kollegen Nick Hague und Alexander Gorbunow zur Erde zurückkehren. 

Aus einer Woche wurden fast zehn Monate

Williams und Wilmore waren Anfang Juni mit dem „Starliner“ von Boeing zum Außenposten der Menschheit in etwa 400 Kilometern über der Erde geflogen und sollten rund eine Woche bleiben. Wegen technischer Probleme mit dem „Starliner“ entschied die Nasa, das Pannen-Raumschiff im September leer zurück zur Erde zu holen. 

Williams und Wilmore sind erfahrene Astronauten, die bereits mehrfach im All und auf der ISS waren. Die beiden seien für alle Eventualitäten ausgebildet, hatte die Nasa mehrfach betont.

Beide sind nicht zum ersten Mal auf der ISS. (Archivbild)

Beide sind nicht zum ersten Mal auf der ISS. (Archivbild) Foto: -/Roscosmos State Space Corporation via AP/dpa

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