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Ukraine-Krieg

Ukrainische Armee trifft auf berittene russische Soldaten

Eine ukrainische FPV-Drohne fliegt auf einer Militärmesse an einem ungenannten Ort in der Region Kiew.

Eine ukrainische FPV-Drohne fliegt auf einer Militärmesse an einem ungenannten Ort in der Region Kiew. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Große Angriffe zu Pferd - das war der Krieg von vorgestern. Aber auch im Ukraine-Krieg ist alles wichtig, was den Soldaten zur schnellen Fortbewegung auf dem Schlachtfeld dient.

Von dpa Montag, 22.12.2025, 13:00 Uhr

Ukrainische Truppen sind nach eigenen Angaben an der Front auf einzelne berittene russische Soldaten gestoßen. Die 92. besondere Sturmbrigade der ukrainischen Armee veröffentlichte auf Telegram ein Video, das angeblich zeigt, wie zwei feindliche Soldaten auf Pferden oder Maultieren durch kleine FPV-Drohnen ausgeschaltet werden.

„Die russischen Besatzer verlieren bei ihren „Fleischangriffen“ (gemeint sind verlustreiche Sturmangriffe) so schnell ihre Ausrüstung, dass sie gezwungen sind, sich auf Pferden fortzubewegen“, heißt es in dem Post. Mindestens eins der Tiere kommt dem Video zufolge zu Schaden. Die Aufnahmen könnten Analysen zufolge im südlichen Gebiet Dnipropetrowsk entstanden sein.

Mit großen Kavallerieangriffen vergangener Jahrhunderte hat der Einsatz von Reittieren im Ukraine-Krieg aber wenig zu tun. Dem Video nach versuchen die russischen Soldaten, möglichst schnell ein großes leeres Feld zu überqueren. Beide Seiten beobachten in diesem Krieg das gesamte Gefechtsfeld mit Drohnen; unbemerkte Bewegungen sind fast unmöglich. Für gepanzerte Fahrzeuge gibt es kaum ein Durchkommen.

Auch Motorräder, E-Bikes und Roller im Einsatz

Deshalb setzt die russische Armee bei ihrem Vormarsch darauf, mit kleinen Stoßtrupps schnell gegen ukrainische Positionen vorzurücken und sich dort festzusetzen. Als Transportmittel werden nach früheren Videobelegen auch geländegängige Motorräder, Quads, E-Bikes oder E-Scooter eingesetzt. Genauso bewegen sich ukrainische Soldaten auf E-Mountainbikes oder Rollern.

dpa

H
Harry Foese
13.01.202514:17 Uhr

Die Aussage von unserem Verteidigungsminister wir müssen kriegstüchtiger werden, ist sehr gefährlich für unser Land und entspricht nicht dem Grundsatz unserer Verfassung. Hetmut Schmidt, unser ehemaliger Bundeskanzler hat sich damals für eine militärische Stärke auf Augenhöhe ausgesprochen, die auch eine militärische Abrüstung auf allen Seiten nach sich zog. Unsere ehemalige Friedenspartei Bündnis 90/Die Grünen haben sich leider auch vom Pazifismus verabschiedet, für die Zukunft unseres Landes sehe ich keine guten Perspektiven mehr.

H
Hans-Hinrich Fitschen
27.12.202407:54 Uhr

Das Abschießen von Passagierflugzeugen wird bei den russischen Terroristen zur Gewohnheit!

C
Carl-Heinz Thor Straten Wolf
26.08.202413:44 Uhr

Wenn Geheimdienste anderer Länder immer wieder informieren müssen das es eine Gefahrenlage gibt, frage ich mich langsam wofür der BND zuständig oder nicht in der Lage ist. Man kann ja aber auch darauf hoffen das andere Geheimdienste einem Bescheid sagen, fraglich ob immer rechtzeitig.

T
Thomas Ziehm
22.08.202408:46 Uhr

Vielleicht sollte Selenskyj erst einmal seine eigenen Milliarden nehmen, bevor er auf Betteltour geht und immer nur fordert.

H
Helmut Wiegers
12.06.202416:56 Uhr

Fragebögen sind immer gut. Sie verpflichten zu nichts und die Auswertung sichert Arbeitsplätze für Bürokraten. Was sagt denn eigentlich die Gleichstellungsbeauftragte des Ministeriums dazu, dass nur "junge Männer" diesen Fragebogen ausfüllen sollen?

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