Werth reitet beim WM-Quali auf Platz zwei
Isabell Werth ritt mit Viva Gold beim Grand Prix in Hagen auf Platz zwei. (Archivbild) Foto: Bernd Thissen/dpa
Katharina Hemmer gewinnt den Grand Prix in Hagen: Kann sie sich mit weiteren starken Auftritten noch einen Platz im WM-Team sichern?
Hagen. Isabell Werth hat in der ersten Prüfung der zweiten WM-Sichtung Platz zwei belegt. Die erfolgreichste Reiterin der Welt ritt beim Nationenpreis-Turnier in Hagen allerdings nicht ihr Toppferd Wendy, sondern die Nachwuchshoffnung Viva Gold.
Platz eins im Grand Prix belegte Katharina Hemmer, die im Vorjahr zum siegreichen EM-Team gehörte. Die erste WM-Sichtung bei der deutschen Meisterschaft in Balve hatte Hemmer verpasst, weil ihr Pferd Denoix ein dickes Bein hatte. Mit guten Leistungen in Hagen kann sie sich noch einen Platz im Team für die WM im August in Aachen sichern.
Mehrere Ausfälle beim Nationalteam
Die Nase vorn haben derzeit noch die vier Paare, die am Freitag mit dem Gastgeberteam im Nationenpreis reiten. Neben Werth mit Wendy sind das Team-Olympiasieger Frederic Wandres mit Bluetooth, Semmieke Rothenberger mit Farrington und Raphael Netz mit Great Escape Camelot.
Im Vorfeld des Turniers hatte es mehrere Ausfälle gegeben. Ingrid Klimke, die im vergangenen Jahr noch zum deutschen Gold-Team bei der EM in Frankreich gehörte, musste den Start absagen, weil ihr Pferd Vayron nicht fit ist. Ein weiterer Ausfall ist Charlott-Maria Schürmann. Sie war ursprünglich für das Nationalteam in Hagen nominiert, musste jedoch kurzfristig absagen, weil ihr Dante’s Pearl angeschlagen ist.

Katharina Hemmer gewann mit ihrem Pferd Denoix in Hagen den Grand Prix. (Archivbild) Foto: Stefan Lafrentz/Sportfotos Lafrentz/dpa