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Warnung: Schwere Gewitter und Orkanböen in Niedersachsen möglich

Erst Hitze, dann Gewitter, Sturmböen und Starkregen: Der Deutsche Wetterdienst warnt für Donnerstag vor Unwettern. (Archivbild)

Erst Hitze, dann Gewitter, Sturmböen und Starkregen: Der Deutsche Wetterdienst warnt für Donnerstag vor Unwettern. (Archivbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Bis zu 38 Grad und kräftige Gewitter: Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Niedersachsen örtlich teils extreme Hitze und Unwetter. Die Bremer Senatorin gibt Tipps zum Umgang mit der Wärme.

Von dpa 29.07.2026, 20:00 Uhr
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Hannover/Bremen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Gewittern und orkanartigen Böen in Niedersachsen. Außerdem sind laut Meteorologen am Donnerstag zwischen 12.00 und 23,00 Uhr Hagel und Starkregen möglich. Mit Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius wird es hochsommerlich heiß.

„Der Donnerstag startet zunächst recht freundlich und sonnig, im Laufe des Vormittags ziehen dann Quellwolken auf“, sagte eine Meteorologin des DWD. Zum Nachmittag ziehen von Südwesten her Gewitter ins Land. „Am stärksten von Unwettern betroffen ist wahrscheinlich die Südosthälfte Niedersachsens in einer Linie vom Weserbergland zum Wendland“, erklärte die Meteorologin.

Lokal sogar Orkanböen möglich

Es gibt laut DWD Gewitter, begleitet von orkanartigen Böen oder lokal sogar Orkanböen. Auch abseits der Gewitter sind Sturmböen möglich. Im Südosten des Landes können die Temperaturen bis auf 38 Grad steigen, in Bremen bis auf 35 und an der Ems bis auf 31 Grad. Nur an der Küste und auf den Inseln ist es mit 27 bis 29 Grad nicht ganz so heiß.

In der Nacht zum Freitag ziehen die schweren Gewitter ab, danach bleibt es trocken. Laut DWD gibt es aber keine tropische Nacht, die Temperaturen sinken im Nordwesten des Landes auf 13 Grad und im Raum Braunschweig auf 18 Grad. Dazu frischt der Wind auf.

Auch am Freitag noch kräftige Gewitter und Starkregen

Auch am Freitag kann es laut Meteorologin noch Unwetter geben. Ab dem Nachmittag ziehen wieder kräftige Gewitter mit Starkregen vor allem in den Südosten Niedersachsens, aber es gibt weniger Wind. Mit 28 bis 30 Grad im Raum Göttingen ist es nicht mehr ganz so heiß. Im Nordwesten steigt die Temperatur auf rund 25 Grad, an der Küste auf 21 Grad.

Was bei Hitze helfen soll

Mit Blick auf die erwartete Hitze rief die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz in Bremen die Menschen dazu auf, körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen, ausreichend zu trinken und sich vor der Sonne zu schützen. Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen. Zudem sollten Kinder, geschwächte Menschen und Haustiere keinesfalls in geparkten Fahrzeugen zurückgelassen werden.

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