Wie lange schwimmt das Krautsander Ponton noch? Gemeinde sucht Geldquellen
Der Anleger samt Ponton auf Krautsand. Das Museumsschiff Greundiek hat gerade festgemacht. Foto: Martin Elsen
Die Zukunft des Pontons am Anleger auf Krautsand ist ungewiss. Der TÜV kostet viel Geld. Deshalb geht die Kommune kreativ auf die Suche nach Fördermitteln.
Drochtersen. In der Seefahrt heißt der TÜV umgangssprachlich Klasse. Beim Ponton am Krautsander Elb-Anleger steht alle sechs Jahre solch eine Prüfung an. In der Winterpause 2026/2027 müsste der Ponton in einer Werft turnusmäßig auf seine Schwimmtauglichkeit untersucht werden. Doch die Prüfung kostet eine Menge Geld.
Bei der Gelegenheit hatte die Drochterser Politik im November grundsätzlich über die Zukunft des Pontons diskutiert. Das Ergebnis steht noch aus. Demnächst, heißt es aus der Verwaltung, sollen alle an einen Tisch kommen, die den Ponton nutzen. Feuerwehr, DLRG, Tidenkieker. Der Anleger mit Ponton wurde in den vergangenen Jahrzehnten längst zu einer Art Wahrzeichen Krautsands.
Nach Aussagen von Drochtersens Bürgermeister Mike Eckhoff versucht die Gemeinde, Fördermittel für den Ponton-TÜV zu bekommen. So habe die Kommune beim Verein für Naherholung einen Antrag gestellt. Drochtersen erhofft sich eine Förderung zwischen 30 und 50 Prozent. Außerdem habe die Gemeinde eine Anfrage beim Verein für Naturerlebnisse platziert. Der Verein nutze den Anleger durch den Tidenkieker schließlich mit. (db)
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