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Hamburg

Wiedereröffnung der Wasserbahn im Dungeon mit Sturmflut-Show

Die neue "Sturmflut anno 1717"-Show können Besucher in einer Bootsfahrt im Hamburg Dungeon ab dem kommenden Dienstag, den 16. August, erleben. Foto: Markus Scholz/dpa

Die neue "Sturmflut anno 1717"-Show können Besucher in einer Bootsfahrt im Hamburg Dungeon ab dem kommenden Dienstag, den 16. August, erleben. Foto: Markus Scholz/dpa

Weihnachten Anfang des 18. Jahrhunderts überschwemmt eine verheerende Sturmflut Hamburg und die Nordseeküste. Besucher des Hamburg Dungeons können die Ereignisse jetzt noch mal erleben.

Sonntag, 14.08.2022, 10:00 Uhr

Nach zwei Jahren Corona-Pause ist die Wasserbahn im Hamburg Dungeon in der Speicherstadt von Dienstag an wieder geöffnet: Die neue Show „Sturmflut anno 1717“ bringt die Besucher mitten in das frostig-schaurige Geschehen der verheerenden Sturmflut, die Weihnachten Anfang des 18. Jahrhunderts Hamburg und die Nordseeküste überschwemmte, teilten die Veranstalter mit. Damals lagen die Menschen nach dem Weihnachtsfest friedlich in ihren Betten, als in der Nacht der Wind unerwartet drehte und ein Sturm aus Nordwest Hamburg in voller Stärke traf.

„Für die neue Show wurde die einzige Indoor-Wasserbahn Norddeutschlands komplett überarbeitet und mit neuer Technik und spektakulären Spezialeffekten ausgestattet“, sagte Sprecherin Britta Englisch. Sieben Monate dauerten die Umbauarbeiten an der 60 Meter langen Wasserbahn mit vier Booten. Ein Schauspieler nimmt die Besucher mit auf die Reise und lässt sie die Ereignisse der Winternacht nacherleben: „Schnell, schnell in die Boote: Der Sturm treibt das Wasser immer weiter die Elbe hinauf und die Flut steht vor Hamburgs Mauern“, ruft er zu Beginn der Fahrt.

Seit 2000 haucht das Hamburg Dungeon den dunklen Seiten der Hamburger Geschichte auf unterhaltsame Weise Leben ein: Schauspieler schlüpfen in historische Rollen und nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch über 600 Jahre Hamburger Vergangenheit. So erleben die

Besucher beispielsweise die grausamen Zustände des historischen Gängeviertels, Störtebekers Hinrichtung oder den berühmt-berüchtigten Hamburger Knast „Santa Fu“. (dpa(

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