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Winterdienst in Hamburg nach Sturmtief „Elli“ im Großeinsatz

728 Einsatzkräfte sichern Hamburgs Verkehrswege nach Sturmtief „Elli“.

728 Einsatzkräfte sichern Hamburgs Verkehrswege nach Sturmtief „Elli“. Foto: Christian Charisius/dpa

Nach Sturmtief „Elli“ räumt und streut die Stadtreinigung Hamburg erneut mit vollem Personal. Die Polizei meldet keine schweren Unfälle in der Nacht.

Von dpa Samstag, 10.01.2026, 08:30 Uhr

Hamburg. Nach dem Durchzug des Sturmtiefs „Elli“ ist der Winterdienst in Hamburg erneut im Großeinsatz. In der Nacht startete die Stadtreinigung Hamburg (SRH) ab 2.00 Uhr ihren inzwischen neunten Großeinsatz in diesem Jahr. Rund 728 Einsatzkräfte mit etwa 360 Fahrzeugen waren unterwegs, um Straßen und Wege von Schnee und Glätte zu befreien.

Geräumt und gestreut wurden vor allem Hauptverkehrsstraßen, Busstrecken, Verbindungsstraßen, ein ausgewähltes Radwegenetz sowie Bushaltestellen, Busbuchten und Fußgängerüberwege. Einen besonderen Schwerpunkt legte die SRH auf Haltestellen und Busbuchten, dabei arbeitete sie eng mit der Hamburger Hochbahn zusammen. Nebenstraßen außerhalb dieses Netzes wurden nicht bearbeitet.

Kaum Glätteunfälle in Hamburg in der Nacht

Trotz der winterlichen Bedingungen blieb es in der Nacht nach Angaben des Lagedienstes der Polizei vergleichsweise ruhig. Größere Glätteunfälle habe es nicht gegeben, teilte ein Sprecher mit. Es sei lediglich zu einigen Blechschäden gekommen, Verletzte habe es nicht gegeben.

Aufgrund der außergewöhnlichen Wetterlage bringt die SRH derzeit vorübergehend auch Streusalz auf allen Strecken in ihrer Verantwortung aus, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu erhöhen. Dennoch bestehe weiterhin Glättegefahr, warnte die Stadtreinigung und rief Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht auf.

Zugleich erinnerte die SRH daran, dass Anlieger für das Räumen und Streuen der Gehwege vor ihren Grundstücken verantwortlich sind. Bis zum 21. Januar ist es nach einer Allgemeinverfügung der Verkehrsbehörde ausnahmsweise erlaubt, auch auf Geh- und Radwegen Tausalz zu verwenden. Die Stadtreinigung bat jedoch, Streumittel wegen der Umweltbelastung nur sparsam einzusetzen.

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