Eine Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt: Fast die gesamte Last der US-Strafzölle tragen amerikanische Käufer. Gleichzeitig müssen exportierende Länder neue Märkte erschließen.
Finanzsenator Dressel sieht steigende Schulden als Folge nötiger Investitionen: „Die Zeiten von Rekordtilgungen sind bei der aktuellen Haushaltslage vorbei.“
Der Bankmanager mahnt, Deutschland müsse eine dauerhafte Wirtschaftskrise verhindern. Die Folgen wären verheerend, sagt er mit Blick auf die Landtagswahlen 2026.
Vor Unternehmern in Hannover spricht Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies über ein schwieriges Jahr, die Rolle der Wirtschaft und Erwartungen an die Politik.
Die Außenems soll einen Meter tiefer werden, damit etwa Frachter den Emder Hafen flexibler erreichen können. Zu dem Vorhaben gibt es aber viele Einwände, was das Genehmigungsverfahren komplex macht.
Deutschland befinde sich in einer Wirtschaftskrise, sagt Kammer-Präses Aust in einer Grundsatzrede. Diese gehe an Hamburg nicht spurlos vorbei. Die Ausgangssituation der Stadt sei dennoch gut.
Der Industriestrompreis soll ab 2026 energieintensive Branchen stützen. Wirtschaftsminister Tonne hält die Pläne des Bundes für unzureichend – und fordert auch bei einem weiteren Thema mehr Tempo.
Zuhören und Arbeitsgruppen gründen reicht nicht mehr, mahnt Niedersachsens Wirtschaftsminister. Nach dem Chemie-Gipfel nimmt er den Bund in die Pflicht – und warnt vor einem Wegbrechen der Industrie.
Die geplante Senkung der Luftverkehrssteuer soll die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken – Bundesverkehrsminister Schnieder sieht darin das Hauptziel des Beschlusses.
Fünf große Windenergievorhaben an der Ostküste werden vorerst gestoppt. Als Grund nennt die Regierung nationale Sicherheitsbedenken. Branchenvertreter warnen vor Folgen für Jobs und Energiepreise.
Unionsfraktionschef Spahn sieht mehr Wirtschaftswachstum als „Schicksalsfrage dieses Landes“. Die zuständige Ministerin und CDU-Parteifreundin hat schon mal Ideen, wie das erreicht werden könnte.
Wirtschaftswachstum dank Klimaschutz? Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey kontert Merz und Reiche und fordert mehr Mut bei der Energiewende. Welche Chancen und Streitpunkte sie sieht.
Deutschland hat eine starke Industrie, Israel viele junge Start-ups. Wie lassen sich beide Seiten noch besser zusammenbringen? Darum geht es bei der Reise der Bundeswirtschaftsministerin.
Jüngst warnte BDI-Präsident Leibinger, der Standort Deutschland sei „im freien Fall“. Nun legt er nach: In der Wirtschaft seien viele so enttäuscht von der Politik, wie er es noch nie erlebt habe.
Der Staat will Milliarden in bessere Schienen und Straßen stecken, aber die Stimmung im Mittelstand kippt. Warum viele Unternehmer die Geduld mit der Bundesregierung verlieren.
Je eine Chipfabrik in Dresden und Erfurt darf mit Millionen vom deutschen Staat unterstützt werden. Die EU-Kommission sieht darin einen wichtigen Schritt für Europas Halbleiter-Industrie.
Deutschland darf den Aufbau von zwei Chipfabriken mit staatlichen Beihilfen in Höhe von 623 Millionen Euro unterstützen. Die EU-Kommission genehmigte das Vorhaben für die Projekte in Dresden und Erfurt, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.
Die IWF-Experten reisen wieder zum jährlichen Besuch nach Peking. Sie fordern dort mehr Fokus auf Konsum statt Exporte. An Chinas junge Menschen hat IWF-Chefin Georgiewa einen speziellen Appell.
Die EU will das europäische Lieferkettengesetz zum Schutz von Menschenrechten abschwächen, noch bevor es angewendet wird. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich in Brüssel darauf, dass die Vorgaben nur noch für wenige große Unternehmen gelten (...).
Das Lieferkettengesetz der EU soll Menschenrechte weltweit schützen - und wird nun wohl entschärft, bevor es überhaupt in Kraft getreten ist. Die Regeln sollen nur noch für wenige große Firmen gelten.
Raoul Roßmann nimmt im AfD-Streit den Konkurrenten dm in Schutz. Der Verband der Familienunternehmer hatte sich zuvor nach harscher Kritik von der AfD distanziert.
Vor wenigen Jahren wurden Fiebersäfte für Kinder knapp. Nun sind Medikamente für den Nachwuchs wieder leichter verfügbar, doch bei anderen wachsen die Engpässe. Die Lage sei fragil, warnt die Branche.
Die Bundesregierung hat ein Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur geschaffen. Doch Staatsgeld reicht nicht, sagt Wirtschaftsministerin Reiche. In Frankfurt wirbt sie um Geld von Investoren.
Jeden Monat fallen in Deutschland 10.000 Jobs in der Industrie weg, warnt die Gewerkschaft. Bezirkschef Gröger sieht dadurch die Zukunft der jungen Generation in Gefahr.
Wie soll die deutsche Wirtschaft mit der AfD umgehen? Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau hat eine klare Meinung. Und klare Forderungen an die Bundesregierung.
Der Verband der Familienunternehmer hat nach harscher Kritik und Austritten seine Position geändert und distanziert sich von der AfD. Bei CDU und SPD stößt das auf ein positives Echo.
Weniger als zwei Drittel der Mittelständler wollen frisches Geld in ihr Unternehmen stecken - so gering war die Investitionsbereitschaft zuletzt 2009. Für die gedrückte Stimmung gibt es Gründe.
Ein falscher Klick legt Londons gesamte Haushaltspläne offen, noch bevor die Finanzministerin im Parlament zum Mikrofon greift. Der Inhalt hat Sprengkraft.
Auf dem Arbeitgebertag ist fast das halbe Kabinett vertreten. Den Auftakt macht die Wirtschaftsministerin. Sie hat eine klare Botschaft an die schwarz-rote Koalition.
Der Arbeitgebertag wird überschattet vom Streit ums Rentenpaket. Vor allem die Arbeitsministerin hat einen schweren Stand. Die Ungeduld in der Wirtschaft steigt.
Weniger Zölle auf Stahl und Aluminium – wenn die EU bei Digitalregeln nachgibt? US-Minister Lutnick macht in Brüssel Andeutungen für einen möglichen Deal.
Die Welt steuere trotz der Beschlüsse auf ein Überschreiten des 1,5-Grad-Ziels zu, mahnt UN-Chef António Guterres zum Ende der Klimakonferenz COP30. Die Weltgemeinschaft dürfe nicht aufgeben.
Gerade ermöglicht Milliardär Klaus-Michael Kühne seiner Heimatstadt den Bau einer neuen Oper. Hamburg sei ein bisschen eingeschlafen, sagt er. Mit seinen Projekten will er die Stadt aufwecken.
Die Unternehmen im Norden verlangen mehr Anreize für Arbeit. Der Präsident des Unternehmensverbandes kritisiert zudem fehlende Investitionen. Auch der Ministerpräsident spürt den Veränderungsdruck.
Der Industriestrompreis soll kommen, aber wie teuer wird er? Ein Papier aus dem Wirtschaftsministerium nennt eine erste Zahl - und sagt, wer profitieren könnte.
Nur 17 Prozent der norddeutschen Metall- und Elektrofirmen gehen derzeit von einer künftig besseren Geschäftslage aus. Wie viele Unternehmen über Produktionsverlagerungen ins Ausland nachdenken.
Europas Techverbände dringen vor dem Digitalgipfel auf gleiche EU-Regeln und mehr Kapital, um mit den USA mithalten zu können. Auch die Industrie kritisiert ein Übermaß an Regeln.
Die Arzneibranche wächst trotz Wirtschaftskrise. Doch Patienten erleben immer wieder Engpässe. Nun will die Regierung die Standortbedingungen verbessern - aber auch die Ausgaben im Zaum halten.
Ein kräftiger Wirtschaftsaufschwung in Deutschland ist nicht in Sicht. Die „Wirtschaftsweisen“ warnen die Bundesregierung, Chancen zu verspielen - und fordern bei einem Reizthema Reformen.
Die deutsche Arzneimittelindustrie wächst. Doch Patienten müssen immer wieder auch mit Engpässen zurechtkommen. Die Bundesregierung sucht jetzt den Dialog über die Bedingungen am Standort.
Marode Straßen, teurer Klimaschutz und Milliarden für die Bundeswehr: Deutschland steht vor riesigen Aufgaben. Nun präsentiert die Bundesbank einen Stufenplan für eine überarbeitete Schuldenbremse.
Rheinmetall hofft auf eine Genehmigung der Übernahme von Werften und will die Erlöse etwa der Peene-Werft in Wolgast verdoppeln - nicht nur mit Schiffsbau.
Hightech für den Zoll: Mit dem Schiff „Friesland“ soll nicht nur der Warenverkehr kontrolliert werden. Auch für Notfälle ist es gerüstet - und hat wie seine Schwesterschiffe einen besonderen Antrieb.
Die Wirtschaftsministerin steht auf einer Bühne und hält eine Grundsatzrede - und neben ihr steht die Büste von Ludwig Erhard. Viel mehr Symbolkraft geht fast nicht.
Hohe Stromkosten, Bürokratie, ausbleibende Reformen: Der Frust in der Wirtschaft über die Bundesregierung wächst. Verbände nennen klare Punkte für die Entlastung von Unternehmen.
Nach einer Beschwerde beim Discounter Aldi haben Bananenarbeiter im mittelamerikanischen Costa Rica Entschädigungszahlungen erhalten. Das Lieferkettengesetz spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Vor einem Monat stand die Autoindustrie im Fokus, nun die nächste Krisenbranche: Beim „Stahlgipfel“ geht es um die Zukunft der Stahlindustrie. Niedersachsens Ministerpräsident drängt auf Ergebnisse.
Wie kann Deutschlands und Europas Stahlindustrie besser vor Billigstahl aus Asien geschützt werden? Aus Sicht der IG Metall liegen beim „Stahlgipfel“ klare Handlungsoptionen auf dem Tisch.
Vor dem Landesparteitag in Wolfsburg zeigen sich Niedersachsens Grüne selbstbewusst - mit einer Spitze Richtung Bayern und Söders „Lieblings-McDonald’s“.
Wie die anderen Nordländer fordert auch Mecklenburg-Vorpommerns Regierung mehr Geld für Häfen. Kanzler Merz will sich in Berlin für eine Lösung einsetzen – bleibt aber vage.
Milliardenverluste, teurer Stahl und politische Folgen: Was passiert, wenn Stahl nur noch aus dem Ausland kommt? Eine neue Studie malt ein düsteres Bild. Die IG Metall sieht sich bestätigt.
Steigende Staatsausgaben und sinkende Investitionen: Warum aus Sicht von Top-Ökonom Fuest der Lebensstandard vieler Bürger sinkt und welche Reformen er für nötig hält.
Weiteres Warnsignal für die Regierung in Paris: Die Ratingagentur Moody’s hat das Staatsrating zwar belassen, den Ausblick aber auf negativ gesetzt – ein Hinweis auf eine mögliche Herabstufung.
Japans erste Ministerpräsidentin will die Verteidigungsfähigkeit ihres Landes angesichts zunehmender sicherheitspolitischer Herausforderungen verstärkt ausbauen - ungeachtet hoher Staatsverschuldung.
Merz und 19 seiner Kollegen fordern eine radikale Entrümpelung der EU-Regeln. Bekommt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits an diesem Donnerstag einen sehr konkreten Arbeitsauftrag?
Die drei Luxusmodemarken müssen nach einem EU-Entscheid mehr als 157 Millionen Euro zahlen. Der Grund: Sie schränkten Händler bei Preisen und Rabatten über Jahre ein.
Weniger Aufträge, höhere Kosten: Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern kommt die Wirtschaft zwischen Harz und Küste nicht aus der Flaute.
Die Bundesregierung rechnet für das kommende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent. Das ist mehr als die damalige geschäftsführende Ampel-Regierung im Frühjahr erwartet hatte: Sie ging für 2026 von einem Wachstum von 1,0 Prozent aus.
Die deutsche Wirtschaft dümpelt dahin. Nächstes Jahr soll sich das Blatt wenden. Doch damit es längerfristig bergauf geht, sind weitere Schritte nötig, warnt die Wirtschaftsministerin.
Die EU-Kommission will die heimische Stahlindustrie mit einem auf 50 Prozent verdoppelten Zollsatz vor billiger Konkurrenz aus Ländern wie China schützen. Zudem soll die Menge zollfreier Importe nahezu halbiert werden, teilte der zuständige EU-Kommissar Stéphane Séjourné (...).
Die EU-Kommission plant, Zölle auf Stahlimporte auf 50 Prozent zu erhöhen und Importquoten deutlich zu senken. Für Deutschland hat diese Entscheidung eine besondere Bedeutung.
Wie kann es in Deutschland wirtschaftlich wieder bergauf gehen? Wissenschaftler, die Wirtschaftsministerin Reiche beraten, sprechen sich für eine „Wachstumsagenda“ aus.
Das Firmenbündnis „Made for Germany“ will Hunderte Milliarden am Standort Deutschland investieren. Kurz vor Beginn der Kabinettsklausur werden nun neue Zahlen bekannt.
Im Vergleich zu den USA gewinnt Deutschland dennoch an Beliebtheit - vor allem wegen Trump. Eine wichtige Zutat für den wirtschaftlichen Erfolg bleibt aber Mangelware.
In den kommenden Jahren kommt die deutsche Wirtschaft laut den führenden Wirtschaftsinstituten aus ihrer langen Schwächephase. Aber damit das anhält, geben sie der Regierung viel mit auf den Weg.
Führende deutsche Wirtschaftsinstitute rechnen im kommenden Jahr wieder mit einem stärkeren Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft lasse die Talsohle hinter sich, teilten die Institute mit - sie fordern die Bundesregierung aber zu umfassenden (...).
Mit einem neuen Handelsdeal sichert sich die EU Zugang zu wichtigen Rohstoffen in Indonesien - nach langen Verhandlungen. Es geht auch um Autos und Agrarprodukte. Was sich durch das Abkommen ändert.
Das hört sich nach einem guten Geschäft an: Ex-Commerzbank-Chef Blessing soll im Ausland für Investitionen in Milliardenhöhe werben - und bekommt dafür nur einen symbolischen Euro.
Biogasanlagen leisten einen ordentlichen Beitrag zur Stromproduktion in Schleswig-Holstein. Ältere Anlagen waren im Bestand gefährdet. Eine Entscheidung aus Brüssel bringt Entspannung.
Rente, Infrastruktur, Verteidigung - Deutschland hat an vielen Stellen Nachholbedarf. In der Analyse herrscht Einigkeit. Doch die Lösung der Probleme zieht sich dahin.
Vor einem Jahr hat Italiens Ex-Regierungschef Mario Draghi einen viel beachteten Bericht vorgestellt. Die EU-Kommission passte ihre Politik an - ein Jahr später ist Draghis Resümee ernüchternd.
Die Lürssen-Militärwerften könnten von Rheinmetall übernommen werden. Die Arbeitnehmervertreter sind in den Verhandlungen bislang außen vor. Sie pochen auf Mitsprache.
Wie reagieren Deutschland und Europa auf die protektionistische Zoll- und Handelspolitik von US-Präsident Trump? Der deutsche Außenminister fordert eine Zeitenwende in der Weltwirtschaft.