AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Heftige Regenfälle und Stürme

Zyklon auf Sri Lanka kostet mindestens 190 Menschenleben

Nach Zyklon „Ditwah“ steht Sri Lanka unter Wasser.

Nach Zyklon „Ditwah“ steht Sri Lanka unter Wasser. Foto: Eranga Jayawardena/AP/dpa

Nach Zyklon „Ditwah“ steht Sri Lanka unter Wasser: Viele Regionen kämpfen mit Erdrutschen, mehr als 1 Million Menschen haben kein Zuhause. Die Suche nach Vermissten läuft weiter.

Von dpa 30.11.2025, 12:20 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Colombo. Nach einem schweren Unwetter auf Sri Lanka ist die Zahl der Toten nach Angaben des Katastrophenschutzes weiter gestiegen. Demnach sind durch die Überschwemmungen und Erdrutsche mindestens 193 Menschen ums Leben gekommen, 228 gelten weiterhin als vermisst. Ausgelöst wurden die sintflutartigen Regenfälle durch den Zyklon „Ditwah“.

Die meisten Todesopfer stammen aus den zentralen Bezirken Kandy und Badulla. Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Auch am Sonntag wurden neue Erdrutsche aus dem zentralen Hochland gemeldet. In einem Dorf im Nordosten des Landes brach zudem ein Wasserreservoir.

Am Samstag hat „Ditwah“ Sri Lanka in Richtung Südindien verlassen, seither lassen die Regenfälle nach. Dennoch stehen viele tiefer gelegene Gebiete, auch in der Nähe der Hauptstadt Colombo, weiterhin unter Wasser. In Regionen, in denen es besonders heftig geregnet hat, kommt es weiterhin zu Erdrutschen.

Viele Regionen kämpfen mit Erdrutschen.

Viele Regionen kämpfen mit Erdrutschen. Foto: Lakshmen Neelawathura/AP/dpa

Such- und Rettungsteams – unterstützt von Einsatzkräften aus Indien – evakuieren Betroffene per Flugzeug aus den überschwemmten Gebieten, verteilen Hilfsgüter und suchen nach Verschütteten. Präsident Anura Kumara Dissanayake hat Notstandsregelungen verhängt. Mehr als 5.000 Häuser sind vollständig oder teilweise zerstört. Straßen, Brücken und Stromleitungen sind beschädigt.

Ein Zyklon hat Sri Lanka schwer verwüstet.

Ein Zyklon hat Sri Lanka schwer verwüstet. Foto: Eranga Jayawardena/AP/dpa

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Uhren zurückgestellt - Winterzeit hat begonnen

Zweimal pro Jahr wird in Deutschland an der Uhr gedreht. Seit dieser Nacht gilt wie in den meisten Ländern Europas bis Ende März wieder die Normalzeit. Die dunklere Jahreszeit steht bevor.