29.03.2018, 18:44
59-Jähriger stirbt nach Unfall

HELMSTE. Die Serie der schweren Verkehrsunfälle im Landkreis Stade reißt nicht ab: Am heutigen Nachmittag ist ein 59-Jähriger mit seinem Auto auf der Landesstraße 124 in Helmste-Sandkrug gegen einen Baum geprallt. Er verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.


Das Unglück ereignete sich gegen 16 Uhr. Der Mann aus Ahlerstedt war in einem silbergrauen Citroen Berlingo auf der Harsefelder Landstraße (L 124) in Fahrtrichtung Harsefeld unterwegs. In Höhe Helmste-Sandkrug verlor der 59-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke die Kontrolle über den Van, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte im Seitenstreifen gegen einen Baum. „Die Zeugen berichten, dass der Wagen ungebremst einfach nach links rübergezogen ist“, sagte Hauptkommissar Andreas Abbenseth von der Polizeiinspektion Stade.

Zeugen wählten den Notruf. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises alarmierte die Feuerwehren aus Helmste, Fredenbeck und Kutenholz sowie die Notfallsanitäter der Bargstedter Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes und eine Notärztin vom Buxtehuder Elbe Klinikum. Die Feuerwehrleute befreiten den in dem Wrack eingeklemmten und schwer verletzten Autofahrer mit schwerem Rettungsgerät. Nach der medizinischen Erstversorgung wollten Arzt und Sanitäter ihn im Rettungswagen ins Stader Elbe Klinikum bringen. Für den 59-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb auf dem Weg in die Klinik.

L124 für zwei Stunden gesperrt

Das Auto erlitt einen Totalschaden. Trümmerteile lagen weit verstreut. Feuerwehrleute entdeckten einen Reifen 250 Meter von der Unglücksstelle entfernt. Die 75 ehrenamtlichen Einsatzkräfte halfen bei den Aufräumarbeiten und sicherten zusammen mit Polizisten die Unfallstelle ab. Die L124 blieb für rund zwei Stunden voll gesperrt.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, werden die Recherchen der Polizei zeigen. Die Ermittler dokumentierten die Spuren der Kollision. Die Straße war zum Unfallzeitpunkt trocken. In dem Streckenabschnitt gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 41 41/10 22 15 bei den Beamten der Stader Wache zu melden.

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