02.03.2018, 01:41
Carport in Fredenbeck ausgebrannt

FREDENBECK. Am Donnerstagabend ist am Ortsrand der Gemeinde Fredenbeck ein hölzerner Unterstand an einem Wohnhaus niedergebrannt. 60 Einsatzkräfte von drei Feuerwehren konnten verhindern, dass der Brand das angrenzende Gebäude in Mitleidenschaft zog.

Um kurz nach 23 Uhr piepten die Melder. Der Bewohner des Hauses am Neulandweg hatte das Feuer an dem sieben mal sechs Meter großen Schuppen bemerkt und den Notruf abgesetzt. Ein Auto konnte er gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises alarmierte die Feuerwehren Fredenbeck, Schwinge und Wedel. Als die ersten der insgesamt 60 Ehrenamtlichen an der Einsatzstelle eintrafen, brannten der Unterstand und einige große Tannen bereits in voller Ausdehnung. Die Rauchwolke war weithin sichtbar.

Feuerwehrleute verlegen Kilometer lange Schlauchleitungen

Weil ausgerechnet der Schuppen auf dem letzten Grundstück am Ortsrand brannte, mussten die Feuerwehrleute mehrere Kilometer lange Schlauchleitungen verlegen – kein leichtes Unterfangen bei Temperaturen um minus zehn Grad Celsius. Dabei kam auch der im Feuerwehrhaus in Fredenbeck stationierte Schlauchwagen der Kreisfeuerwehr zum Einsatz. Teilweise unter schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte vor. Mit Wasser und später mit Schaum erstickten sie die Flammen. In dem Schuppen befanden sich mehrere Gasflaschen, die sie rechtzeitig erkennen und aus dem Gefahrenbereich bringen konnten.

Die Einsatzkräfte hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Um alle Glutnester ausfindig zu machen und abzulöschen, nahmen sie mit Haken und Sägen Teile der Verkleidung ab. Durch ihr schnelles Eingreifen verhinderten die Feuerwehrleute ein Überspringen des Feuers auf das nahe Wohnhaus. Verletzte waren nicht zu beklagen, die mit einem Rettungswagen vorsorglich angerückten Notfallsanitäter der Bargstedter Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes mussten nicht eingreifen.

Sprecher schätzt Schaden auf rund 20 000 Euro

Feuerwehrleute und Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs streuten den Neulandweg mit Salz ab, damit das Löschwasser nicht gefriert. Die Straße blieb wegen der Lösch- und Aufräumarbeiten bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Der Schuppen brannte vollständig aus. Feuerwehrsprecher Lukas Klempahn schätzte den Schaden auf rund 20 000 Euro.

Warum das Feuer ausbrach, ist unklar. Ermittler des Einsatz- und Streifendienstes und der Tatortgruppe der Stader Polizeiinspektion haben mit ihren Recherchen begonnen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 41 49/ 93 39 70 bei der Fredenbecker Polizeistation zu melden.

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