08.07.2018, 13:43
Kutenholz: Transformator brennt komplett aus

KUTENHOLZ. Ein Transformatorenhaus auf dem Gelände einer Solarenergieanlage am Rand der Gemeinde Kutenholz ist am Sonntagvormittag in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehren aus Kutenholz, Mulsum und Fredenbeck konnten ein Ausbreiten des Brandes verhindern.

Eine große, schwarze Rauchsäule zog gegen 11 Uhr über den Solarpark, der an eine Sandkuhle angrenzt. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand der Transformator in Vollbrand. Flammen schlugen in die Höhe. Unter schwerem Atemschutz begannen die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten. Der Wind ließ das Feuer immer wieder aufflammen. Mit Pulverlöschern und Schaum erstickten sie schließlich die Flammen. Mit schwerem hydraulischen Gerät öffneten sie die Metallverkleidung, um das Innere ablöschen zu können. Dort ergaben Messungen mit der Wärmebildkamera Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius.

Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen

Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen des Brandes auf die Solarenergieanlage und die angrenzenden Wald- und Wiesenflächen zu verhindern. Einen beginnenden Flächenbrand konnten sie rasch löschen, erklärte Feuerwehrsprecher Lukas Klempahn. Weil in der Sandkuhle keine Hydranten stehen, richteten die Feuerwehrleute sicherheitshalber einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein.

Das Feuer ist vermutlich durch einen technischen Defekt entstanden. Bereits im Juli 2016 brannte ein Transformatorenhaus in dem Solarpark. Verletzte waren nicht zu beklagen. Der Sachschaden bewegt sich diesmal ersten Schätzungen zufolge im fünfstelligen Bereich. Deutlich höhere Werte konnten erhalten werden. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehrkräfte beendet.

Leserbrief


Weitere Topthemen aus der Region:
  • 01.10.2020, HAMBURG
    Zufallsfund bei Räumung einer Wohnung
    Mehr
  • 01.10.2020, HAMBURG
    Mehrere Verletzte bei Brand
    Mehr
  • 01.10.2020, HAMBURG
    Ermittlungen nach blutigem Streit
    Mehr
  • 30.09.2020, HAMBURG
    Seniorin im Aufzug überfallen - Mutmaßliche Täterinnen in Haft
    Mehr
  • 30.09.2020, Hamburg
    Scherz-Amoklaufdrohung verursacht 45.000 Euro Einsatzkosten
    Mehr
  • 30.09.2020, Hamburg
    Zoll deckt bandenmäßige Schwarzarbeit auf
    Mehr
  • 29.09.2020, WIEPENKATHEN
    Feuerwehreinsatz wegen Gewässerverunreinigung in Wiepenkathen
    Mehr
  • 29.09.2020, STADE
    Vier Autos in Stade zerkratzt
    Mehr
  • 29.09.2020, HAMBURG
    Mitschüler soll Mädchen Desinfektionsmittel in Trinkflasche gekippt haben
    Mehr
  • 29.09.2020, HAMBURG
    Polizei stoppt flüchtiges Fahrzeug
    Mehr