02.06.2020, 07:50
20-Jährige wird bei Unfall auf K 12 schwer verletzt

DORNBUSCH. Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 12 in der Nähe der Drochterser Ortschaft Dornbusch hat eine junge Autofahrerin am Dienstagmorgen schwere Verletzungen erlitten. Feuerwehrleute mussten die eingeklemmte Frau mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreien.


Um 5.13 Uhr gab die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle den Alarm. Die Feuerwehren aus Drochtersen, Dornbusch und Assel sowie die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes aus der Drochterser Rettungswache und ein Notarzt des Stader Elbe Klinikums rückten aus. Anwohner hatten den Aufprall gehört, waren zu Hilfe geeilt und einen Notruf abgesetzt.

Die Spuren auf dem Asphalt deuten darauf hin, dass die 20-jährige Frau aus Sauensiek mit einem Nissan Micra aus Richtung Dornbusch kommend gen Ritschermoor unterwegs war. Sie kam aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts in den Seitenraum, konnte den Kleinwagen zurück auf die Fahrbahn lenken, schlingerte dann auf die Gegenfahrbahn und lenkte abrupt wieder nach rechts.

Dabei verlor sie offenbar die Kontrolle über das Auto und fuhr in den rechten Seitenstreifen, verfehlte knapp den Mast einer Telefonleitung, einen Stromverteilerkasten und einen Graben. An der Böschung überschlug sich der Kleinwagen und blieb auf der Seite auf einem Acker liegen.

Fahrerin kam ins Krankenhaus

Die Feuerwehrleute hoben den Nissan Micra vorsichtig wieder auf die Räder. „Ein Feuerwehrmann hat die Verletzte im Inneren des Fahrzeuges gesichert“, erklärte der stellvertretende Drochterser Gemeindebrandmeister und Feuerwehr-Pressesprecher Arnd König. „Die Frau war bei Bewusstsein.“ Mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät konnten die Freiwilligen schließlich die Fahrertür öffnen und die 20-Jährige befreien. Nach der Erstversorgung durch Notfallsanitäter und Notarzt kam sie im Rettungswagen ins Stader Elbe Klinikum.

An dem silberfarbenen Nissan Micra entstand Totalschaden. Ermittler der Stader Polizeiinspektion haben die Spuren des Unfalls dokumentiert. Hinweise darauf, dass ein anderes Fahrzeug an dem Unfall beteiligt ist, gibt es bisher nicht. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und halfen bei den Aufräumarbeiten. Während des Einsatzes war die Kreisstraße 12 (Buschhörne) voll gesperrt, zu größeren Behinderungen kam es am frühen Morgen nicht.

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