UPDATE
10.05.2019, 09:25
Wohnungsbrand im Benedixweg – 50.000 Euro Schaden

STADE. In einer Wohnanlage am Benedixweg in Stade-Campe ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Rauch und Flammen schlugen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Die Einsatzkräfte der Stader Feuerwehr konnten eine Ausbreitung des Brandes verhindern.

(Letztes Update am Freitag, 10. Mai um 19.11 Uhr: Ausführliche Informationen wurden ergänzt)

Anwohner hatten gegen 8 Uhr Qualm bemerkt und Hilfeschreie gehört. Sie wählten den Notruf. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises alarmierte beide Züge der Stader Feuerwehr sowie zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes und einen Notarzt vom Stader Elbe Klinikum.

Beim Eintreffen der 50 Feuerwehrleute stand eine Küche in einer Wohnung im ersten Obergeschoss in Brand. „Der Rauch drang aus den geschlossenen Fenstern nach draußen“, berichtete der stellvertretende Stadtbrandmeister Wilfried Sprekels.

Unter schwerem Atemschutz bekämpften die Ehrenamtlichen unter Führung des Stader Ortsbrandmeisters Stephan Woitera die Flammen. Später räumten sie kokelnde Möbelstücke aus der Wohnung, um die Räume auf versteckte Brandnester kontrollieren zu können. Durch ihr schnelles Eingreifen konnten sie verhindern, dass das Feuer auf die umliegenden Wohnungen übergriff. Die betroffene Wohnung ist durch den Rauch stark beschädigt und vorerst nicht bewohnbar. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr-Einsatzleitung 50 000 Euro.

Die brandschutztechnischen Einrichtungen seien vorbildlich, sagte Wilfried Sprekels: „Dadurch gab es keine Verschleppung des Brandrauches im Gebäude.“ Über den Laubengang im Innenhof hatten die Feuerwehrleute einen zweiten Zugang zur Wohnung.

Zunächst war unklar, ob sich noch jemand in der Wohnung aufhält. Die Feuerwehrleute haben alle Räume durchsucht. Sie waren leer. Die Bewohnerin war bei Brandausbruch an ihrer Arbeitsstelle. Vorsorglich evakuierten die Einsatzkräfte vier Bewohner aus dem Obergeschoss. Die anderen Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Feuerwehrleute betreuten 17 Bewohner. Zwei Bewohner klagten über Atemwegsreizungen. Die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes kümmerten sich um sie.

Streifenbeamte und Tatortspezialisten der Polizei dokumentierten die Spuren des Brandes. Zur Brandursache konnten sie vor Ort noch keine Angaben machen. Der Benedixweg war während der Löscharbeiten gesperrt.

 

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