Havarie in Stade: Baggerboot von Stahlpfosten aufgespießt
Taucher der Feuerwehr Stade sowie der DLRG sicherten das Baggerboot in Stade-Brunshausen mit Hebekissen. Foto: Vasel
Bei Peilungsarbeiten kollidierte das neun Meter lange Boot des Seglervereins Stade in der Schwinge mit einem aus dem Wasser ragenden Träger. Feuerwehr und Taucher waren im Einsatz, um ein Auslaufen von Gefahrstoffen zu verhindern.
Das ehemalige Pionierboot der Bundeswehr ist am Montag bei ablaufendem Wasser nahe der Steganlage des Seglervereins in Stade-Brunshausen von einem Stahlrohr aufgespießt worden. Taucher der Ortsfeuerwehr und der DLRG sicherten den Havaristen oberhalb des Schwinge-Sperrwerkes mithilfe von Hebekissen. Die Einsatzkräfte legten Ölsperren aus, eindringendes Wasser wurde abgepumpt.
Laut Kreisfeuerwehrsprecher Stefan Braun konnte bislang verhindert werden, dass Gefahrstoffe die Schwinge verschmutzen. Das Baggerboot muss mit einem Kran geborgen werden.
Mit dem Boot hält der Seglerverein das Gewässer vor seiner Steganlage frei von Schlickablagerungen. (bv/st)
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