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Corona-Pandemie

Sinkende Infektionszahlen: 392 weitere Corona-Fälle im Landkreis

Wie häufig wird derzeit getestet? Bei Fragen zur Corona-Pandemie konnte man sich bisher auf viele Daten stützen. Doch mit den Lockerungen wird die Datenlage dünner. Foto: Uwe Anspach/dpa

Wie häufig wird derzeit getestet? Bei Fragen zur Corona-Pandemie konnte man sich bisher auf viele Daten stützen. Doch mit den Lockerungen wird die Datenlage dünner. Foto: Uwe Anspach/dpa

Die Infektionszahlen im Landkreis Stade sinken - wenn auch langsam. Auch bundesweit hat die Inzidenz den tiefsten Stand seit Ende Januar erreicht.

Samstag, 09.04.2022, 11:15 Uhr

(Update am 9. April um 13 Uhr: Aktuelle Krankenhauszahlen ergänzt)

Das Kreis-Gesundheitsamt registriert am Sonnabend 392 weitere Corona-Fälle im Landkreis Stade. Seit Beginn der Pandemie wurden 40.660 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die Zahl der verstorbenen Covid-19-Patienten liegt unverändert bei 186.

Das Robert Koch-Institut meldet eine Inzidenz von 1298,2  (Stand: 9. April, 3.10 Uhr). Zum Vergleich: Am Freitag hatte der Wert bei 1345,9 gelegen, am Sonnabend vor einer Woche bei 1677,1.

In den Elbe Kliniken Stade und Buxtehude werden 15 Corona-Patienten behandelt,  das sind fünf weniger als in der Vormeldung. Zwei Patienten, und damit einer mehr als zuvor, liegen auf der Intensivstation.  (Stand 9. April, Quelle: IVENA).

Inzidenzwerte in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 1714,1 (Vortag: 1796,5)
  • Harburg: 1320,2 (Vortag: 1480,4)
  • Rotenburg: 1477,3 (Vortag: 1616,6)

Stand: 9. April, 3.10 Uhr, Quelle: RKI

RKI registriert 150 675 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1141,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat den tiefsten Stand seit Ende Januar erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1141,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1181,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1531,5 (Vormonat: 1319,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 150 675 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 196 456 Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

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Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 309 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 292 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22 591 726 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,51 an (Donnerstag: 6,50). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 18 323 900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 131 679.

(sas/mit dpa)

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