Ein Roots-Rock-Konzert in der Grünendeicher Fernsicht
Der US-amerikanische Songwriter Scott Bricklin gastiert in der Grünendeicher Fernsicht. Foto: Arno Grewe
Der US-amerikanische Songwriter Scott Bricklin, Mitglied der Kultband US Rails, ist solo unterwegs und tritt auch im Herzen des Alten Landes auf.
Grünendeich. Sein Konzert gibt der Musiker am Samstag, 18. April, ab 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Zur schönen Fernsicht. Ursprünglich stammt der Musiker aus der pulsierenden Musikszene Philadelphias. In den 1980er Jahren erlangte er zusammen mit seinem Bruder Brian und anderen Mitgliedern mit der Band „Bricklin“ Kultstatus in den USA. Grund dafür waren die energiegeladenen Rockauftritte der Bandmitglieder. Im Jahr 2010 gründete Scott Bricklin mit Songwriter-Freunden die Band US Rails, die für ihren geradlinigen Roots-Rock bekannt ist. Dies Musikgenre verbindet Rockmusik mit den Wurzeln von Country, Blues und Folk. Mittlerweile hat die Band ein Dutzend Alben und Live-Alben veröffentlicht und während internationaler Tourneen präsentiert.
Kraftvolle Rocksongs und auch Popsongs
Doch der seit Jahren in Paris lebende Scott Bricklin ist nicht nur als Musiker bekannt, sondern auch als gefragter Produzent für andere Künstler. Neben seiner Produzententätigkeit veröffentlicht er auch seine eigenen Alben. Diese und die Songs der US Rails werden das Herzstück seines facettenreichen Programms bilden, das von kraftvollen Rocksongs bis hin zu eingängigen Popmelodien und gefühlvollen Balladen reicht.
Durch einen Glücksfall, nämlich Freundschaft, kommt der US-Vollblutmusiker in den Landkreis Stade. Der Cadenberger Arno Grewe, durch und durch Musikfan mit breitem Wissen in den vielfältigen Genres und in der regionalen und überregionalen Musikszene gut vernetzt, ist mit Scott Bricklin befreundet und holte ihn für diverse Konzerte in das Elbe-Weser-Dreieck. Auf der Suche nach geeigneten Räumen lief auch die Fernsicht über den Weg. „Ich freue mich sehr, dass der Auftritt hier klappt. Ein Livekonzert mit Scott Bricklin verspricht, eine unvergessliche Erfahrung zu werden“, sagt Arno Grewe. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Es wird aber ein Hut die Runde machen, und der Organisator setzt darauf, dass dieser gut gefüllt wird. (iha)
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