Erster Filmgottesdienst: St. Martini ist Kirche, Kneipe und Kino
Das Vorbereitungsteam des Filmgottesdienstes testet beim Aufbau die selbst gebackenen Linsenchips. Foto: Krarup
2024 setzten die Estebrügger eine Theke in die Kirche, jetzt wird St. Martini zum Kinosaal. Das ist beim ersten Filmgottesdienst geplant.
Estebrügge. Für die Menschen an der Este ist die St.-Martini-Kirche mehr als ein Haus Gottes. Sie ist ein Ort der Begegnung. Für Sonntag, 12. April, laden sie ab 19 Uhr zum ersten Filmgottesdienst in St. Martini ein. Dieser wird vom „Gottesdienst - mal anders!“-Team auf die Beine gestellt.
Leinwand und Apfelkisten im Altarraum
„Mit dem Filmgottesdienst können die Gottesdienstbesucher mal wieder etwas ganz anderes als einen klassischen Gottesdienst erleben“, sagt Pastorin Agnethe Krarup. Stühle und Leinwand werden im Altarraum aufgebaut, Apfelkisten dienen als kleine Tische für Getränke und Snacks.
Gezeigt werden Ausschnitte aus einem oscarnominierten Film, der 2022 in Bhutan entstanden ist. Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Großstädters, der davon träumt, für seine Gesangskarriere nach Australien auszuwandern. Stattdessen muss er eine Stelle als Lehrer in einem abgelegenen Dorf in einem Hochgebirgstal im Himalaya antreten.
„Die Regenbogenkinder“
T Hiobsbotschaft für Eltern: Aus für Kita in Estebrügge nach 35 Jahren
Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Glück und danach, was es braucht, um ein erfülltes Leben zu führen. Passend zum Film werden während des Gottesdienstes selbst gemachte Linsenchips, Naanbrot und Chai serviert. Im Anschluss sind die Besucher eingeladen, bei einem Glas Bier, Wein oder Saft eine Weile in der Café-Ecke der Kirche zu verweilen.
Unter der Empore unterhalb des Orgel-Prospekts aus dem Jahr 1702 von Arp Schnitger hatten die Estebrügger 2024 eine Theke eingebaut.
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.