Razzia in Rotenburg: Polizei geht gegen Drogenhandel vor
Unter anderem stellte die Polizei Marihuana und Bargeld sicher. Doch es gab noch mehr Funde. Foto: Boris Roessler/dpa
Drei Männer und eine Frau stehen in Verdacht, mit Drogen zu handeln. Bei der Durchsuchung findet die Polizei im Stader Nachbarkreis viele Beweise, die den Verdacht stützen.
Landkreis Rotenburg. Im Verlauf des Dienstagvormittags (10. März) kam es im Rotenburger Stadtgebiet zu umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei. Das teilen die Staatsanwaltschaft Verden und die Polizeiinspektion Rotenburg in einer gemeinsamen Pressemeldung mit.
Gewerbsmäßiger Drogenhandel
Hintergrund der Razzia sind demnach intensive Ermittlungen wegen Betäubungsmittelkriminalität, die seit dem Spätherbst 2025 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Verden geführt werden.
Drei Männer im Alter von 26 bis 30 Jahren stehen im Verdacht, gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Im Zuge der Maßnahmen ergab sich zudem ein weiterer Tatverdacht gegen eine 31-jährige Frau.
Beamte entdecken Drogen, Waffen und Bargeld
Insgesamt wurden fünf Objekte im Rotenburger Stadtgebiet durchsucht. „Die Einsatzkräfte stellten dabei zahlreiche Beweismittel sicher, darunter Marihuana in nicht geringer Menge, Anbauutensilien, Schreckschuss-, Schlag- und Stichwaffen sowie einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag“, sagt Marvin Teschke, Sprecher der Polizeiinspektion Rotenburg.
In einem Keller entdeckten die Beamten außerdem eine nicht geringe Menge Kokain, weiteres Marihuana, Bargeld sowie Utensilien für den Handel mit Betäubungsmitteln.
„Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten mangels Haftgründen wieder entlassen“, heißt es in der Pressemeldung. Die Ermittlungen dauern an. (pm/set)
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