Bau des Stromdrehkreuzes HeideHub an der Nordsee gestartet
Die Landesregierung, der Netzbetreiber und Lokalpolitiker haben den offiziellen Startschuss für den Bau des HeideHub gegeben. Foto: Markus Scholz/dpa
Mit dem Baustart des HeideHub in Schleswig-Holstein entsteht ein neues Stromdrehkreuz für Windenergie aus der Nordsee. Was Ministerpräsident Daniel Günther sich von der Anlage erhofft.
Wöhrden. An Schleswig-Holsteins Nordseeküste hat der Bau eines großen Stromdrehkreuzes für die Einspeisung von Ökostrom aus Offshore-Windparks in der Nordsee offiziell begonnen. An einem Festakt nahmen neben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) auch Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) und Vertreter der Netzbetreiber teil. Der ursprünglich geplante symbolische Spatenstich für eines der zentralen Energiewende-Projekte im Norden musste wegen des gefrorenen Bodens ausfallen.
„Dieses Projekt ist europaweit eines der ersten hochinnovativen Bauvorhaben der Energiewende“, sagte Günther. Der künftige Knotenpunkt mache das Energiesystem flexibler, effizienter und leistungsstärker. „Der heutige Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für unser Ziel, erstes klimaneutrales Industrieland zu werden.“ Ab 2030 wollen die Netzbetreiber den Hub in Betrieb nehmen.