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200.000 Euro Schaden: Betonmischer kippt auf B73 in Stade um

Der Betonmischer wurde bei dem Unfall auf der B73 in Stade völlig zerstört.

Der Betonmischer wurde bei dem Unfall auf der B73 in Stade völlig zerstört. Foto: Polizei

Am Mittwochmorgen kippte ein Betonmischer auf der B73 um - und löste eine Vollsperrung der Bundesstraße aus. Eine Autofahrerin erlitt einen Schock. Die Schadenssumme ist immens.

Von Redaktion Mittwoch, 27.03.2024, 08:54 Uhr

Stade. (Update um 16.33 Uhr)

Der Unfall ereignete sich auf der B73 zwischen Stade und Haddorf. Ein 31-Jähriger war mit einem Lkw in Richtung Düdenbüttel unterwegs. Nach Erkenntnissen von Feuerwehr und Polizei kam der Lkw, der mit einem Betonmischer beladen war, aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab.

„Beim anschließenden Gegenlenken geriet der schwere Lkw ins Schleudern und stürzte auf die Seite“, berichtet Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Anschließend sei das Fahrzeug über die Gegenfahrbahn gerutscht, bevor es im Seitenraum zum Stehen kam. Feuerwehrsprecher Stefan Braun zufolge touchierte er dabei zwei Bäume.

Der Lkw kam von der Fahrbahn ab und kam im Seitenraum zum Stehen. Dann kippte er auf die Seite.

Der Lkw kam von der Fahrbahn ab und kam im Seitenraum zum Stehen. Dann kippte er auf die Seite. Foto: Polizei

Eine entgegenkommende 55-Jährige hatte Glück im Unglück: Ihr gelang es laut Polizei mit ihrem BMW X3, einer Kollision auszuweichen. Sie sei ebenfalls im rechten Seitenraum zum Stehen gekommen.

B73 voraussichtlich bis Mittag gesperrt

Die B73 war wegen des Lkw-Unfalls und den Bergungsarbeiten bis zum Nachmittag voll gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Eine BMW-Fahrerin musste ausweichen und landete ebenfalls im Seitenraum.

Eine BMW-Fahrerin musste ausweichen und landete ebenfalls im Seitenraum. Foto: Polizei

Der Lkw-Fahrer sei im Führerhaus eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit worden. Ein Stader Notarzt übernahm die Erstversorgung, anschließend sei der 31-Jährige mit leichten Verletzungen ins Stader Elbe Klinikum gebracht worden. Die BMW-Fahrerin aus Heinbockel erlitt der Polizei zufolge einen Schock und wurde an der Unfallstelle versorgt.

Beton wird im Mischer hart

Es liefen Betriebsstoffe aus, der Umweltdienst des Landkreises Stade sei im Einsatz. Etwa 40 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Der Beton wurde schnell hart. „Der Beton im Mischer fängt nach circa 90 Minuten an abzubinden, es gab daher keine Möglichkeit, ihn noch abzupumpen“, so Braun. „Direkt an der Unfallstelle muss Boden ausgetauscht werden, weil vor Eintreffen der Feuerwehr bereits Kraftstoff ins Erdreich gesickert war.“

Etwa 40 Feuerwehrleute kümmern sich vor Ort um den Unfall.

Etwa 40 Feuerwehrleute kümmern sich vor Ort um den Unfall. Foto: Polizei

„Der Mercedes-Betonmischer wurde bei dem Unfall total zerstört und auch der BMW wurde erheblich beschädigt“, sagt Polizeisprecher Bohmbach. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 200.000 Euro belaufen.

Zu dem Unfall rückten die Feuerwehr Wiepenkathen sowie Zug I der Stader Feuerwehr aus. Letztere waren ohnehin gerade bei einem Einsatz in der Bremervörder Straße und fuhren direkt weiter, so Braun.

Dort hatte es in einer Physiopraxis nachts unbemerkt gebrannt. Die zur Arbeit eintreffenden Mitarbeiter hätten eine stark verrußte Küche vorgefunden, der Brand war bereits von selbst erloschen. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Praxis und weitere Wohnungen, die Polizei ermittelt zur Brandursache. (bat/sas/pm)

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