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Brände in Los Angeles

Kalifornien: Immobilienspekulation in Brandgebieten verboten

Ein Grundstück in Traumlage: Spekulationen damit sind in den von Bränden betroffenen Regionen Kaliforniens erst mal verboten.

Ein Grundstück in Traumlage: Spekulationen damit sind in den von Bränden betroffenen Regionen Kaliforniens erst mal verboten. Foto: Ethan Swope/AP/dpa

Die Bewohner von L.A. erleben eine Katastrophe. Tausende verlieren ihre Häuser. Dass ihre Not auch noch finanziell ausgenutzt wird, soll nun verhindert werden.

Von dpa Mittwoch, 15.01.2025, 04:15 Uhr

Los Angeles. Zum Schutz der Opfer der verheerenden Brände in Südkalifornien ist die Immobilienspekulation dort vorübergehend verboten worden. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom erließ ein Dekret, das unaufgeforderte Angebote für Grundstücke, die unter deren Marktwert vor Ausbruch der Brände liegen, in den betroffenen Gebieten für drei Monate verbietet. Eine ähnliche Verfügung hatte es im US-Bundesstaat Hawaii nach den schweren Bränden auf der Insel Maui im Jahr 2023 gegeben.

„Für trauernde Familien sind gierige Spekulanten, die ihren Schmerz ausnutzen, das Letzte, was sie brauchen“, teilte Newsom mit. Er habe aus erster Hand von Brandopfern gehört, denen Bargeldsummen weit unter Marktwert angeboten worden seien - teils, während ihre Häuser noch brannten. „Wir werden nicht zulassen, dass gierige Bauunternehmer diese Gemeinden der Arbeiterklasse zu einem Zeitpunkt ausnehmen, an dem sie mehr Unterstützung brauchen als je zuvor.“

Die seit mehr als einer Woche andauernden Brände im Raum Los Angeles haben nach bisherigen Angaben mehr als 12.000 Gebäude zerstört oder beschädigt. Mindestens 25 Menschen kamen ums Leben, weitere werden noch vermisst.

Mehr als 12.000 Gebäude wurden bislang durch die Brände zerstört oder beschädigt.

Mehr als 12.000 Gebäude wurden bislang durch die Brände zerstört oder beschädigt. Foto: John Locher/AP/dpa

Such- und Rettungskräfte graben sich durch die Trümmer, die das Eaton-Feuer hinterlassen hat.

Such- und Rettungskräfte graben sich durch die Trümmer, die das Eaton-Feuer hinterlassen hat. Foto: Jae C. Hong/AP/dpa

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