Corona in Niedersachsen: Kreis Rotenburg mit zweitniedrigster Inzidenz
Coronavirus. Foto: Pixabay
Die Corona-Inzidenz in Niedersachsen und Bremen ist nach den Osterfeiertagen weiter gesunken. Ein Nachbarlandkreis meldet den niedersachsenweit zweitniedrigsten Wert.
Über die Osterfeiertage wurden vom Land keine Daten an das RKI übermittelt, erst die am Mittwoch veröffentlichten Werte berücksichtigen alle Meldefälle der vergangenen Tage. Dabei ist laut dem Landesgesundheitsamt allerdings zu beachten, dass es über die Feiertage weniger Arztkontakte und weniger Laboruntersuchungen gab. Die Zahl der Covid-19-Fälle nahm in Niedersachsen um 37 987 zu und erreichte zuletzt 1 999 592. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 42 auf 8503.
Auch die Hospitalisierungsinzidenz sank auf 10,9. Sie gibt an, wie viele Menschen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Covid-19 ins Krankenhaus eingewiesen wurden und gilt als maßgeblich bei der Bewertung des Infektionsgeschehens. Ende vergangener Woche lag der hier Wert bei 13,9. Die Auslastung der Intensivbetten in Niedersachsen ging ebenfalls auf 4,7 Prozent zurück; der zuletzt vom Land gemeldete Wert lag bei 5,6.
Grafschaft Bentheim ist Inzidenz-Spitzenreiter
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen wurde am Mittwoch mit 1549,8 im Landkreis Grafschaft Bentheim registriert, gefolgt von den Landkreisen Cloppenburg (1528,7) und Ammerland (1386,5). Die niedrigsten Werte meldeten der Landkreis Rotenburg/Wümme (439,6) und die Stadt Wolfsburg (382,8).
Im kleinsten Bundesland Bremen betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 840,3, nachdem er an Karfreitag bei 1173,2 gelegen hatte. Die Zahl der Neuinfektionen kletterte um 1655 auf 175 598 und es gab 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.