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Verkehr

Erneut Warnstreiks bei der Hochbahn und VHH

Busse stehen während eines zurückliegenden Warnstreiks in einem Hamburger Betriebshof.

Busse stehen während eines zurückliegenden Warnstreiks in einem Hamburger Betriebshof. Foto: Marcus Brandt/dpa

Das städtische Verkehrsunternehmen erwartet, dass seine Busse und U-Bahnen nicht fahren. Verdi und das Unternehmen streiten über die Bezahlung der Mitarbeiter.

Von dpa Freitag, 27.02.2026, 03:35 Uhr

Hamburg. Bus- und Bahn-Kunden der Hochbahn und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) müssen ab diesen Freitagmorgen auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Bei der Hochbahn sind unter anderem die Bus- und U-Bahnfahrer zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen. „Von Freitag, 27. Februar, 3 Uhr, bis Sonntag, 1. März, 3 Uhr, werden voraussichtlich keine Hochbahn-Busse und U-Bahnen fahren“, teilte das städtische Verkehrsunternehmen auf seiner Website mit. 

Eine Ausnahme soll für die Shuttlebusse gelten, die die Arenen im Hamburger Westen anbinden, wie die Hochbahn mitteilte. Das ist relevant, weil am Freitag und Samstag Konzerte in der Barclays Arena geplant sind. Der HSV hat ein Heimspiel am Sonntagabend - also nach dem angekündigten Warnstreik. 

Nachdem auch in der vierten Verhandlungsrunde keine Einigung für die Beschäftigten der VHH erzielt werden konnte, rief Verdi auch dort die Busfahrer zum Warnstreik auf. Die Arbeitsniederlegung soll ebenfalls ab Freitagmorgen bis Sonntagfrüh, 3.00 Uhr, dauern. 

Die Hamburger S-Bahn, die von der Deutschen Bahn betrieben wird, und die Fähren der Hochbahn-Tochter Hadag sind von dem Warnstreik nicht betroffen. 

Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahmen sind die laufenden Tarifverhandlungen bei Hochbahn und VHH.

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