Energie

Erneut inselweiter Stromausfall auf Kuba

Auf Kuba kommt es immer wieder zu Blackouts, die durch Pannen im maroden Stromnetz verursacht werden. (Archivbild)

Auf Kuba kommt es immer wieder zu Blackouts, die durch Pannen im maroden Stromnetz verursacht werden. (Archivbild) Foto: Ramon Espinosa/AP/dpa

Stromausfälle gehören auf Kuba zum Alltag. Nun ist wieder das Netz zusammengebrochen – die Regierung macht das US-Embargo mitverantwortlich.

Von dpa 10.09.2025, 17:00 Uhr

Havanna. In Kuba ist es erneut zu einem landesweiten Stromausfall gekommen. Das Energieministerium führte die Unterbrechung der Stromversorgung zunächst auf die Abschaltung des wichtigen Kraftwerks Antonio Guiteras zurück, das rund 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Havanna liegt. Die Ursachen würden aber noch untersucht.

Laut Angaben des staatlichen Stromversorgers UNE ereignete sich um 9.14 Uhr Ortszeit ein „unerwarteter Ausfall“ des maroden nationalen Energienetzes. Es würden Maßnahmen zur Wiederherstellung des Systems ergriffen, teilte das Unternehmen auf Facebook mit.

In dem Land mit rund elf Millionen Einwohnern bricht das Stromnetz immer wieder komplett zusammen. Große Teile der veralteten Infrastruktur in dem sozialistischen Inselstaat sind in schlechtem Zustand. Deshalb gehen oft Kraftwerke vom Netz und müssen notdürftig repariert werden. Stromausfälle gehören zum Alltag. Die Regierung führt die Krise auf das seit mehr als 60 Jahren bestehende Handelsembargo der USA zurück.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Von Koalas und Kobolden: Wenn KI den Urlaub plant

Sie werden nie müde und kennen angeblich jeden Geheimtipp: KI-Assistenten erobern die Urlaubswelt. Die digitalen Helfer sind immer höflich und meistens hilfreich – aber manchmal auch herrlich daneben.

Hitlers Geburtshaus zur Polizeiwache umgebaut

Das Gebäude im österreichischen Braunau war jahrzehntelang Anziehungspunkt - für Touristen, aber auch für Neonazis. Der Umbau und die neue Nutzung sollen nun für geringe Attraktion sorgen.

Ein Rücktritt und viele offene Fragen

Sieben Tage bleiben Merz und Söder noch, um einen Nachfolger für Jens Spahn zu finden - und vielleicht andere Personalien zu klären. Wahrscheinlich wird es schneller Klarheit geben.

Wadephul in Nigeria: Warum Afrika wichtig ist

Am dritten Tag seiner Afrikareise stehen für den deutschen Außenminister in Nigeria politische Gespräche im Mittelpunkt. Er will die Beziehungen zu der Führungsmacht in Westafrika ausbauen.