Zähl Pixel
Eskalation in Nahost

Emiratischer Präsident: „Wir befinden uns im Krieg“

Der Iran nimmt die Emirate im Vergleich zu den anderen Golfstaaten bisher besonders stark unter Beschuss. (Archivbild)

Der Iran nimmt die Emirate im Vergleich zu den anderen Golfstaaten bisher besonders stark unter Beschuss. (Archivbild) Foto: Altaf Qadri/AP/dpa

Rund 200 Raketen und 1.100 Drohnen: Die Emirate stehen im Fokus der iranischen Angriffe. Präsident Mohammed schwört sein Volk auf eine harte Zeit ein.

Von dpa Samstag, 07.03.2026, 09:20 Uhr

Abu Dhabi. Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sajid, hat sich angesichts der iranischen Angriffe mit eindringlichen Worten an sein Volk gewandt. „Wir befinden uns im Krieg“, sagte Mohammed dem Fernsehsender Abu Dhabi TV bei einem Besuch Verletzter im Krankenhaus in der Hauptstadt. 

Er habe auch eine Botschaft an die Feinde: „Die Emirate haben ein dickes Fell und bitteres Fleisch, wir sind keine leichte Beute.“ Das Land sei zwar „attraktiv, wunderschön und ein Vorbild“, davon dürften sich die Gegner der Emirate aber nicht täuschen lassen. „Ich verspreche allen, dass wir stärker denn je (aus diesem Krieg) hervorgehen werden.“

Die Emirate stehen wie die weiteren Golfstaaten seit einer Woche unter Beschuss durch den Iran, der unter anderem mit Angriffen auf US-Militärbasen auf amerikanisch-israelische Militärschläge reagiert. Die Emirate wurden im Vergleich zu den anderen Golfstaaten bisher am häufigsten angegriffen. Die Flugabwehr des Landes fing nach eigenen Angaben bisher rund 200 Raketen, 1.100 Drohnen und mehrere Marschflugkörper ab.

Der emiratische Präsident gibt sich stark angesichts von Irans Angriffen. (Archivbild)

Der emiratische Präsident gibt sich stark angesichts von Irans Angriffen. (Archivbild) Foto: Susan Walsh/AP/dpa

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Studie: Demokratie weltweit unter Druck

Unter 137 Staaten wird laut einer Studie inzwischen eine Mehrheit autokratisch regiert. Freiheitsrechte sind eingeschränkt, Repressionen nehmen zu. Deutschland und USA sind nicht Teil der Analyse.