Zähl Pixel
Fernsehen

Fälle aus dem Norden bei „Aktenzeichen XY“ - neue Hinweise

Nach der Ausstrahlung bei der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ sind mehrere Hinweise bei der Polizei eingegangen (Archivbild).

Nach der Ausstrahlung bei der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ sind mehrere Hinweise bei der Polizei eingegangen (Archivbild). Foto: Marcus Brandt/dpa

Seit Jahren fahndet die Polizei nach einem unbekannten Mann, der drei junge Frauen überfallen haben soll. Nun wurden die Fälle in der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ gezeigt.

Von dpa Donnerstag, 26.02.2026, 10:35 Uhr

Hamburg/Neumünster. Nach der Vorstellung von drei Fällen aus Hamburg und Schleswig-Holstein in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ am Mittwochabend hat die Polizei mehrere Hinweise erhalten. Diese werden nun näher geprüft, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Weitere Angaben machte er zunächst nicht. Die Ermittlungen dauerten an. 

Es geht bei den drei Fällen um einen bislang unbekannten Mann, der in den Jahren 2020, 2021 und 2024 drei Sexualdelikte an jungen Frauen begangen haben soll. Bereits im August 2024 hatte die Polizei ein Phantombild des Mannes veröffentlicht, nachdem er eine 19-Jährige im Hamburger Stadtteil Wandsbek überfallen haben soll. Dabei konnten dem Unbekannten anhand von DNA-Spuren zwei Sexualstraftaten aus den Jahren 2020 und 2021 zugeordnet werden.

Zwei Fälle aus Neumünster und Hamburg-Billstedt zugeordnet

Demnach hatte der Tatverdächtige im November 2021 eine damals 17-Jährige am Hauptbahnhof Neumünster bedrängt und war ihr gefolgt. Er bedrohte die junge Frau und nahm sexuelle Handlungen an ihr vor. In einem weiteren Fall soll der Unbekannte im August 2020 eine damals 19-Jährige in Hamburg-Billstedt bedrängt und sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen haben.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

T Anschlagspläne in Bremerhaven: Chat-Details schockieren

Der Onkel schildert seinem Neffen den Weg ins Paradies. Und der will unbedingt sterben, weil das Leben für ihn die Hölle ist. Der Prozess um einen geplanten Terroranschlag mit einem Sprenggürtel auf eine Bremerhavener Klinik offenbart Abgründe.